Der Weg zur Social Media-Strategie: „Wir machen dann mal Social Media.“ – so oder so ähnlich scheinen viele Unternehmen den doch schweren Schritt in dieses neue Medium, dieses „Neuland“ zu wagen. Ein bisschen Facebook, eventuell noch ein Twitter-Account, vielleicht findet sich noch ein Mitarbeiter, der so etwas wie ein Xing-Profil anlegt und wenn man richtig mutig ist, wird sogar noch ein Unternehmensblog aufgesetzt.

Schließlich sind diese Seiten und Accounts angelegt, man hat einSocial Media-Strategie: Wohin führt der Weg? paar Grafiken eingebaut, ein Gewinnspiel gestartet, um Fans und Follower zu gewinnen, aber es stellt sich trotzdem kein Erfolg ein. Irgendwann beginnen die Präsenzen, zu stagnieren, wenn man nicht weiß, was man eigentlich teilen und schreiben soll, und dann passiert bald gar nichts mehr. Es entstehen Frust, Unmut und Enttäuschung und die Motivation, sich Social Media noch einmal zuzuwenden, ist verschwunden.

 

Wie konnte es soweit kommen?

 

Die Antwort ist vielfach: es fehlt die Strategie.

 

Wer vom Ziel nichts weiß, kann den Weg nicht haben, wird im selben Kreis, all sein Leben traben.
Christian Morgenstern  

 

Kein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen wirtschaftet so vor sich hin. Ohne eine übergeordnete Unternehmensstrategie und zu ihr passende Teilstrategien, um das salopp zu sagen, wird das alles nichts.

Auch die Umsetzung von Social Media-Maßnahmen muss einer Strategie folgen, die sich sinnvoll in die Unternehmensstrategie einfügt.

 

Was also zeichnet eine Social Media-Strategie für ein Unternehmen aus?

 

1.) Zieldefinition Ihrer Social Media-Strategie

 

Zuallererst müssen Sie definieren, welche Ziele mit dem Auftreten Ihres Unternehmens im Bereich Social Media verfolgt werden sollen.

Geht es um Marketing? Um Kundengewinnung? Um Kundenservice?

Dann schließt sich für Sie die Frage an: sind diese Ziele auch erreichbar?
Wenn sie es nicht sind, welche Ziele oder Teilziele sind es? Und reicht Ihnen, diese „kleineren“ Ziele zu erreichen?

Und schließlich: wie messen Sie den Erfolg Ihres Engagements?

 

2.) Ist-Zustand

 

Ehe Sie eine Strategie entwickeln und umsetzen, muss zuerst der Ist-Zustand definiert werden: Über welche Ressourcen, Kapazitäten und welches Wissen verfügen Sie persönlich oder Ihr Unternehmen bereits?

Fangen Sie zum Beispiel mit der Frage an, ob Sie als Unternehmen bereits Social Media nutzen und wenn ja, auf welchen Plattformen und Netzwerke Sie bereits vertreten sind, und wie dieser Auftritt aussieht. Vielleicht werden Sie feststellen, dass es bereits Unternehmenspräsenzen bei einigen Netzwerken gibt, denn einige von Ihnen legen solche Präsenzen automatisch an, wenn einige Mitarbeiter eines Unternehmens ihre Arbeitsstelle in ihren Profilen angeben.

Finden Sie auch heraus, welche Ihrer Mitarbeiter bereits aktive Nutzer von Social-Media-Kanälen sind. Diese sind durch ihre Vorkenntnisse und Affinität sicher geeigneter und motivierter, diese Aktivität auch für Ihr Unternehmen zu übernehmen, und andere, bisher im Bereich Social Media noch nicht aktive Mitarbeiter, bei dem Schritt hinein in die Social-Media-Welt zu helfen. Vielleicht findet sich unter ihnen sogar jemand, der so erfahren und enthusiastisch ist, dass er oder sie in diesem Bereich für Ihr Unternehmen eine verantwortliche Rolle übernehmen kann und will.

 

Viele Unternehmen haben Sorge, dass ihre Mitarbeiter sich in den sozialen Netzwerken „falsch“ verhalten, wenn es um die Repräsentation der Firma geht. Um hier Schwierigkeiten und Missverständnisse von vorneherein zu vermeiden, sollten Sie Social-Media-Guidelines aufstellen, die Ihren Mitarbeitern einen Rahmen vorgeben, an dem sie sich orientieren können. Sie müssen beim Aufstellen einer Guideline nicht bei null anfangen, sondern Sie können auf Verhaltensregeln für die Unternehmensrepräsentanz, die bereits in Ihrem Unternehmen vorhanden sind, zurückgreifen und auf das Themenfeld Social Media adaptieren. Ein Blick in die Leitlinien Ihres Unternehmens als Basis ist dahingehend sicher lohnenswert.

Die erfolgreiche Öffnung des Unternehmens für Social Media erfordert in vielen Unternehmen ein Umdenken, wenn es um Transparenz und Kommunikationsbereitschaft geht. Dementsprechend stellt sich Ihnen vielleicht die Frage, ob die eigenen Organisationsstrukturen in Ihrem Unternehmen zum Einsatz von Social Media eignen und welche Veränderungen eventuell notwendig sein werden, beziehungsweise, welche Strukturen dort anzupassen beziehungsweise aktuell noch unpassend sind.

Auch ein Blick auf die Mitbewerber und ähnliche Unternehmen und deren Auftreten und Verhalten im Bereich Social Media kann für die Entwicklung Ihrer Social Media-Strategie hilfreich sein und als Inspirationsquelle dienen – Benchmarks gibt es auch für den Social Media Auftritt von Unternehmen.

 

Die weiteren Schritte zu Ihrer Social Media-Strategie verrät Ihnen der zweite Teil.

 

Quelle:

Pluralog: Vorlage Social-Media- Strategie entwickeln

 
 
 
 
 

* Wie Du mit Social Media neue Kunden anziehst

* Wie Dir die Ideen für neue Inhalte nie ausgehen

* Mit welchem Aktionsplan Du Schritt für Schritt umsetzt,
was Du gelernt hast

Tristan Büchtmann

Tristan Büchtmann

Tristan Büchtmann ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, mittels Social Media neue Kunden zu gewinnen.
Tristan Büchtmann

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