Immer wieder stolperst Du über den Tipp, dass unter Deinen Inhalten in den sozialen Netzwerken auch externer Content, also Beiträge anderer Nutzer und Unternehmen, sein soll. Aber was hast Du davon, die Beiträge von Mitbewerbern zu teilen und damit diese kostenlos zu bewerben?
Tatsächlich bringt es Dir mehr als Du denkst. Denn externer Content ist nicht nur nützlich, sondern für eine abgerundete Social-Media-Strategie sogar notwendig.

 

Externer Content_Weshalb Du ihn brauchst

Was wollen Deine Fans?

Stelle Dir selbst die Frage, was genau Deine Fans und Follower finden wollen, wenn sie in die sozialen Netzwerke gehen. Wollen sie explizit nur Inhalte über Dich lesen, oder wollen sie sich umfassend über einen Themenkomplex informieren? Kannst Du es wirklich leisten, ein ganzes Thema so umfassend zu behandeln, dass Deine Fans gar keine Inhalte anderer Seiten mehr suchen müssen? Das heißt nicht, dass Du nicht genug Ahnung von der Materie hast. Ganz im Gegenteil: Wenn Du Dich gut in Deinem Thema auskennst, wirst Du schnell erahnen, dass Du wahrscheinlich den ganzen Tag schreiben und Inhalte erstellen müsstest, um es zufriedenstellend abzudecken.
Ehe Du Dich für oder gegen externen Content entscheidest, beantworte also erst die Frage, was genau Deine Fans und Follower wollen. Du wirst sehen, dass Du einen Teil dieser Wünsche mit externem Content abdecken kannst.

Externer Content hat viele Vorteile

Externer Content bringt einige Vorteile mit sich, die Du unbedingt nutzen solltest, um Zeit zu sparen und Deinen Fans gleichzeitig das zu bieten, was sie suchen.

Du bist ein Experte
Wenn Du auch Inhalte von Mitbewerbern teilst, zeigst Du Deinen Fans, dass Du Dich in Deiner Branche auskennst. Statt nur auf Deine eigenen Inhalte zu gucken, schaust Du über den Tellerrand und bleibst up to date. Unterschätze nicht die Wirkung, die dies auf Deine Leser hat: Wenn Du Dich stets über Deine Branche informierst, untermauerst Du damit Deinen eigenen Expertenstatus. Das schafft Vertrauen und verleiht Deinen eigenen Inhalten mehr Bedeutung.

Wer teilt, wird geteilt
Externer Content ist sicherlich auch kostenlose Werbung für diejenigen, deren Inhalte Du teilst. Aber dieser Dienst bleibt nicht unerwidert. Denn dadurch, dass Du andere Inhalte teilst, machst Du auf Dich aufmerksam. Und bald werden auch Deine Inhalte geteilt. Inhalte anderer zu teilen kommt also auch Dir selbst zu Gute.

Es geht nicht nur um Dich
Deine Fans wollen natürlich mehr von Dir und Deinem Unternehmen erfahren. Aber nicht nur. Wenn Du nur über Dich selber redest, kann dies bald einseitig wirken. Stell Dir Deinen Social-Media-Auftritt als echtes Gespräch mit anderen Menschen vor: Würdest Du dort nur über Dich selbst reden, oder beim Gespräch über Deine Branche auch Themen anderer Leute einbringen? Wer zeigt, dass er nicht nur sich selbst im Blick hat, sondern auch auf andere eingeht, wirkt sympathischer auf andere.

Externer Content von Fachleuten
Und gleichzeitig kannst Du mit den Inhalten anderer Nutzer Themenbereiche abdecken, in die Du selbst Dich erst länger einarbeiten müsstest. Dadurch, dass Du das Fachwissen anderer Nutzer auf Deinen Präsenzen weiterteilst, kannst Du Deinen Lesern eine breitere Palette an interessanten Themen anbieten.

Externer Content spart Zeit
Es ist nicht notwendig, dass Du alle Inhalte Deiner Präsenzen selbst erstellst. Oft wird ein Thema bereits gut von anderen behandelt, und Du kannst diesen Beitrag für Deine Leser teilen. Zwar musst Du natürlich immer noch die Inhalte suchen und lesen, die Du teilen möchtest. Aber Du musst sie nicht selbst erstellen, das heißt, Du musst keine Zeit für die Recherche und das Schreiben aufwenden.

Wo gehört externer Content hin?

Deine Präsenzen in den verschiedenen Netzwerken sind perfekt geeignet, neben Deinen eigenen Inhalten auch Beiträge anderer Nutzer zu teilen. Externer Content lässt sich innerhalb vieler Netzwerke wie Facebook oder Twitter leicht teilen.
Dein eigener Blog ist ein Ort, den Du gut für primär eigene Inhalte nutzen kannst. Hier präsentierst Du Dich und Deine Leistungen, und kannst in aller Ausführlichkeit häufige Kundenfragen beantworten. Aber auch hier ist externer Content nicht fehl am Platz: durch Links schaffst Du eine Verbindung zu Inhalten anderer Seiten. So kannst Du Hintergrundinformationen oder die Originalergebnisse einer Studie leicht erreichbar machen, auf die Du Dich beziehst, und sparst Dir lange Erklärungen. Auch eine wöchentliche oder monatliche Linksammlung zu interessanten Artikeln aus Deiner Branche kann Deine Leser interessieren.

Du musst nicht alles teilen

Externer Content passt nicht immer. Du bist nicht gezwungen Inhalte anderer zu teilen, bloß weil Du noch externen Content brauchst. Du musst nicht auf jede Quelle zurückgreifen, sondern kannst und solltest passend zu Deiner Strategie auswählen, wessen Inhalte Du weiterteilen möchtest und welche nicht.

Fehlt Dir noch ein Punkt in diesem Artikel? Und welchen Stellenwert hat externer Content in Deiner Social-Media-Strategie? Verrate es uns, wir sind gespannt.

Unsere Social-Media-Tipps zeigen Dir:

* Wie Du mit einfachen Anleitungen Social Media auch als Anfänger nutzen kannst.

* Wie Du Facebook, Blog und Co. mit überschaubarem Zeitaufwand pflegst.

* Wie Dein Unternehmen im Social Web neue Kunden gewinnen und Kundenbeziehungen pflegen kann.

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, mittels Social Media neue Kunden zu gewinnen.

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Externer Content: Weshalb Du ihn brauchst
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3 thoughts on “Externer Content: Weshalb Du ihn brauchst

  • 4. Februar 2016 bei 08:40
    Permalink

    Sehr guter Beitrag! Bemerkenswert ist, dass es in den USA längst gang und gäbe ist, während hierzulande viele zurückhaltend sind, was fremden Content angeht. Wir bauen externen Content auch gern in Blogartikel ein (zum Glück gibt es die Einbetten-Funktion), wenn es den Artikel bereichert. 🙂

    Freundliche Grüße

    Antwort
    • 4. Februar 2016 bei 10:36
      Permalink

      Da zeigt sich wieder, das Deutschland im Vergleich zu den USA eben doch noch deutlich hinterher hinkt, was Social Media angeht. Aber langsam ändert es sich ja glücklicherweise auch hierzulande.

      Viele Grüße
      Frauke

      Antwort
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