Immer wieder ein Thema: Das Facebook-Profil in Seite umwandeln. Vielleicht ist es Dir ja auch passiert und Du hast bei Deinem Start auf Facebook ein privates Profil statt einer Seite für Deinen Unternehmensauftritt gewählt. Meist geschieht das aus Unwissenheit, da gerade Einsteiger oft wie erschlagen von den vielen verschiedenen Facebook-Funktionen sind.

Aber keine Panik, wenn es passiert ist. Wir zeigen Dir, wie Du aus einem Facebook-Profil eine Seite machst.

Tipp: Hier findest Du den genauen Unterschied zwischen einem privaten Profil und einer Facebook-Seite.

 

So geht's: Facebook-Profil in Seite umwandeln

Der Unterschied zwischen Profil und Seite

Facebook unterscheidet schon in seinen AGB ganz klar zwischen Profilen und Seiten. Profile dürfen ausschließlich von Privatpersonen genutzt werden, während jeder gewerbliche Auftritt nur über eine Seite erfolgen darf. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Funktionen von Profilen und Seiten: Seiten bieten z. B. die Möglichkeit Beiträge im Voraus zu planen und ausführliche statistische Analysen einzusehen. Profile können dies nicht.

Bei der Anmeldung stimmt jeder Facebook-Nutzer den AGB zu. Deshalb kann Facebook Dich einfach rauswerfen, wenn Du Dich nicht daran hältst. Es lohnt sich also nicht wirklich, gegen die Regeln zu verstoßen.

 

Facebook-Profil in Seite umwandeln – warum das Ganze?

Es gibt drei sehr gute Gründe, weshalb Du ein Profil in eine Seite umwandeln solltest, wenn Du es kommerziell (also für Deine geschäftliche Tätigkeit) nutzen willst: Die rechtlichen Aspekte, die Vorteile einer Seite gegenüber einem Profil und die Professionalität Deiner Facebook-Präsenz.

Grund 1: Rechtliche Aspekte

Grundlegend steht in den Facebook-AGB, dass ausschließlich Privatpersonen Profile nutzen dürfen. Für Unternehmen oder Selbstständige mit kommerziellen Interessen kommen ausschließlich Seiten infrage. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält riskiert, dass Facebook ein falsch genutztes privates Profil löscht.

Neben den Facebook-eigenen Richtlinien bist Du in Deutschland außerdem verpflichtet, ein Impressum zu nutzen, wenn Du Deine Seite nicht absolut privat nutzt. Letzteres ist bei einer Seite für Dein Unternehmen nicht der Fall. Da es in der Vergangenheit bereits einige Abmahnwellen gab, sollte dieser Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Einfügen kannst Du ein Impressum nur auf Facebook-Seiten, nicht auf Profilen. Das allein sollte schon Grund genug sein, dass Du Dein Facebook-Profil in eine Seite umwandelst.

Grund 2: Vorteile einer Facebook-Seite

Eine Seite hat gegenüber einem Profil einige bedeutende Vorteile. So kann jeder Facebook-Nutzer durch einen einfachen Klick auf „Gefällt mir“ Fan der Seite werden und fortan die Beiträge in seinem Newsfeed finden. Du musst nichts weiter dafür tun. In einem Profil musst Du jede einzelne Freundschaftsanfrage manuell annehmen. Weiterhin ist die maximale Anzahl von Freunden in einem Profil auf 5.000 beschränkt. Eine Seite hingegen kann unbegrenzt viele Fans haben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass für eine Seite mehrere Administratoren eingetragen werden können, so dass nicht eine einzige Person alleine alle Aufgaben auf der Seite übernehmen muss. In einem Profil kann immer nur der jeweilige Profilinhaber aktiv sein.

Zu den größten Vorteilen gehören jedoch die Möglichkeiten der Analyse und Auswertung, die nur eine Seite bietet. Neben der internen Statistik von Facebook gibt es zahlreiche weitere Seiten, die eine wertvolle Unterstützung bei der der Auswertung der Seite sind. Bei einem Profil hast Du hingegen keine Möglichkeit, zu erfahren, wie viele Nutzer einen Beitrag gesehen haben oder wann die meisten Deiner Fans auf Facebook unterwegs sind.

Grund 3: Eine Seite ist professionell

Den meisten Facebook-Nutzern ist bekannt, dass Seiten für Unternehmen und Organisationen bestehen, während Profile für Privatpersonen sind. Ein Unternehmen, das diesen Unterschied offenbar nicht kennt und ein Profil anstelle einer Seite nutzt, wirkt unprofessionell und wenig attraktiv für potentielle Fans.

Nicht zuletzt gibt es viele Nutzer, die sehr selektiv in der Auswahl ihrer Freunde sind und ein von einem Unternehmen geführtes Profil nicht „anfreunden“ werden, während sie deutlich schneller eine Seite liken.

Wie wandelst Du ein Profil in eine Seite um?

Facebook bietet zum Glück die Möglichkeit, ein Profil mit wenig Zeitaufwand in eine Seite umzuwandeln. Wobei das genau genommen nicht stimmt: Es gibt keine Umwandlung vom Facebook-Profil in eine Seite. Viel mehr wird von dem Profil eine Seite generiert, so dass Du anschließend ein Privatprofil und eine Facebook-Seite hast. Das hat viele Vorteile, z. B. dass Du kein neues Privatprofil erstellen musst.

Du kannst aus Deinem Profil nur einmal in eine Seite generieren. Profil- und Titelbild werden übernommen, aber natürlich kannst Du sie später jederzeit ändern. Nach der erfolgreichen Generierung hast Du eine neue Seite und ein persönliches Konto, mit welchem Du die Seite verwaltest. Der Name des alten Profils wird als Titel der neuen Seite verwendet.

Aber auch, wenn Du es jetzt schnell richtig machen willst, solltest Du die Sache gut vorbereiten. Denn die Beiträge, die Du noch mit dem Profil veröffentlicht hast, werden nicht übernommen. Die Seiten-Generierung kann nicht rückgängig gemacht werden. Um sicher zu sein, dass nichts verloren geht, kannst Du Deine Daten sichern.

Daten sichern

Die Funktion dafür findest Du in den allgemeinen Kontoeinstellungen Deines Profils. Um dorthin zu gelangen, klicke auf diesen Link. Alternativ klickst Du bei Facebook oben rechts in der blauen Leiste auf den kleinen Pfeil und wählst in dem aufklappenden Menü “Einstellungen”.

So geht's: Facebook-Profil in Seite umwandeln

Die Umwandlung

Die eigentliche Generierung der neuen Seite beginnst Du hier. Klicke auf den blauen “Los geht’s” Button und folge dann den Anweisungen von Facebook. Du hast nun 14 Tage Zeit, Informationen von Deinem Profil auf die neue Seite zu schieben. Dazu gehören z. B. Dein Name, Adresse, Telefonnummer und ähnliches aus dem Infobereich. Falls Du über eine Angabe stolperst, bei der Du Dir noch nicht sicher bist, kannst Du also noch einen Moment nachenken, ob Du sie übernehmen möchtest. Auch Fotoalben von dem Profil kannst Du zur neu entstehenden Seite kopieren.

Und was ist mit den Fans? Die gehen natürlich nicht verloren. Du kannst alle Freunde des alten Profils händisch zu Fans Deiner neuen Seite machen. Sie erhalten dann die Meldung, dass sie Fan der Seite geworden sind. Dieser Schritt ist mitunter recht zeitaufwendig, da Facebook Dir nicht immer die Option “Alle auswählen” anbietet. Aber der Aufwand lohnt sich trotzdem.

Tipp: Damit die in Fans umgewandelten Freunde nicht verärgert darüber sind, zu einem Fan gemacht worden zu sein, solltest Du sie vorwarnen. Sorge auch dafür, dass die neue Seite mit ein paar Inhalten gefüllt und super in Schuss ist. Das senkt die Motivation, sie zu entliken.

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Dieser Artikel erschien erstmalig am 07.05.2014 und wurde am 29.08.2017 aktualisiert.

 
 
 
 

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Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, mittels Social Media neue Kunden zu gewinnen.
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