Tag Archiv für Tierschutz

More than Honey – Weltweites Bienensterben

Im letzten November kam der Film „More than Honey“ ins Kino. Damals berichteten wir über das weltweite Bienensterben und versprachen eine Rezension über den Film. Ein wenig später als gedacht ist es nun soweit.
Im Film werden verschiedene Orte und Imker und ihre Bienenstöcke vorgestellt. Von einem kleinen Häuschen in den naturbelassenen Alpen mit vielleicht zwanzig Völkern zu einem amerikanischem Großimker mit mehreren tausend Bienenstöcken über einem amerikanischem Imker, der Killerbienen hält, bis zu den Regionen in China, in denen es aufgrund von Pestizideinsatz gar keine Bienen mehr gibt. Dazu gibt es sowohl faszinierende als auch erschreckende Bilder der kleinen Nektarsammler und viele Einblicke in das Leben innerhalb eines Bienenstocks. Weiterlesen

So klein, so unverzichtbar: Folgen des weltweiten Bienensterbens

„Wenn die Bienen einmal von der Erde verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
Albert Einstein
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Weltvegetariertag: Fleischlos leben, Teil 2

Gründe für eine vegetarische Ernährung

So unterschiedlich die verschiedenen Vegetarier sind, so unterschiedlich sind auch die Gründe für eine vegetarische Ernährung. Die Friedrich Schiller Universität in Jena hat eine umfangreiche Studie mit etwa 4.000 Vegetariern durchgeführt, womit dies die größte Befragung von Vegetariern weltweit ist und interessante Einblicke in die Motivation vieler Vegetarier gewährt.
Der Hauptmotivator für viele Vegetarier sich fleischlos zu ernähren sind demnach moralische Bedenken aufgrund der Zustände der Massentierhaltung. Aber auch gesundheitliche Gründe, der Wunsch abzunehmen oder Sorgen um die Umwelt bewegen Menschen, auf Fleisch zu verzichten.

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Weltvegetariertag: Fleischlos leben, Teil 1

1860 wurden Vegetarier in Meyers Neues Konversations-Lexikon noch als „Sekte aus England“ beschrieben, die aus seltsamen Menschen besteht, die auf tierische Kost verzichten und sich rein pflanzlich ernähren. Dieses Bild hat sich heute gewandelt und der Weltvegetariertag am 1. Oktober wird seit 1977 von Vegetariergruppen und Tierschützern genutzt, um auf Themen wie den Hunger in Entwicklungsländern, die Probleme der Massentierhaltung oder gesundheitliche Folgen durch einen zu hohen Konsum tierischer Fette hinzuweisen.

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Nachhaltigkeit Worst Practice: Werder Bremen und Wiesenhof

Etwas Zeit ist seit der Verkündung, der Geflügelmastbetrieb Wiesenhof würde zukünftig die Trikots von Werder Bremen zieren, vergangen, der ich mich bereits hier widmete. Viele Fußballfans scheinen sich letztendlich ihrem Hobby wieder zugewandt zu haben, die gekündigten Mitgliedschaften werden auf etwa 300 beziffert. Die sogar durchs Fernsehen gegangene Facebook Page “Wiesenhof als Werder-Sponsor? NEIN danke!” erreichte mehr als 22.000 Likes, wurde dann jedoch vom Admin für 60 € bei eBay verkauft und anschließend zweckentfremdet – trotz anschließendem erneuten Wechsel des Admins und Rückkehr zum Thema scheint sich die Seite von ihrer höchsteigenen Glaubwürdigkeitskrise nicht zu erholen.

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5 Mio. Blutgeld: Wiesenhof wird Sponsor von Werder Bremen

“Werder bewegt – lebenslang”: so der Name der erst jüngst ins Leben gerufene CSR-Marke des Fußballvereins Werder Bremen. Gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung. Die Wahl des seit längerem in der Kritik stehenden Geflügelbetriebes Wiesenhof mag jedoch nicht recht ins Bild passen.

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Osterzeit ist Eierzeit: von Legehennen und Käfighaltung (Gastbeitrag)

Pünktlich zu Ostern finden sich jedes Jahr wieder mehr oder weniger seriöse Wissenschaftssendungen, die sich mit dem Mythos Ei beschäftigen: Vor dem Kochen anpieksen oder nicht, braun oder weiß, hart oder weich gekocht, wie viele Eier darf man essen und wer war eigentlich zuerst da – Huhn oder Ei?

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Massentiermord zur EM, oder: Was ist ein Shitstorm?

Nachdem ich bereits hier über den Massentiermord zur EM, die von der Ukraine durchgeführten “Säuberungen” ihrer Städte von streunenden Tieren berichtet hatte, hat sich inzwischen die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet, und die virtuelle Bevölkerung des Social Web steht mit gar nicht nur virtuellen Fackeln und Mistgabeln vor den Toren der Sponsoren der EM.

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Massentiermord: so putzt sich die Ukraine für König Fußball heraus

Erst vor wenigen Tagen sah ich eine Meldung auf Facebook, dessen Inhalt mir vollkommen neu war: die Ukraine tötet zehn- bis hunderttausende streunende Hunde, damit diese nicht das schöne Bild der Städte zur EM 2012 verschandeln.

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