Tag Archiv für Umweltschutz

More than Honey – Weltweites Bienensterben

Im letzten November kam der Film „More than Honey“ ins Kino. Damals berichteten wir über das weltweite Bienensterben und versprachen eine Rezension über den Film. Ein wenig später als gedacht ist es nun soweit.
Im Film werden verschiedene Orte und Imker und ihre Bienenstöcke vorgestellt. Von einem kleinen Häuschen in den naturbelassenen Alpen mit vielleicht zwanzig Völkern zu einem amerikanischem Großimker mit mehreren tausend Bienenstöcken über einem amerikanischem Imker, der Killerbienen hält, bis zu den Regionen in China, in denen es aufgrund von Pestizideinsatz gar keine Bienen mehr gibt. Dazu gibt es sowohl faszinierende als auch erschreckende Bilder der kleinen Nektarsammler und viele Einblicke in das Leben innerhalb eines Bienenstocks. Weiterlesen

Der Weihnachtsbaum: stille Nacht, nachhaltige Nacht?

Mehr noch als Schnee oder Gänsebraten gehört der Weihnachtsbaum für die meisten zum Fest. Von Anfang Dezember an sind die 25-28 Millionen Nordmanntannen, Kiefern und Fichten, die jährlich in Deutschland gekauft werden, an nahezu jeder Ecke in allen möglichen Größen und Formen zu finden. Die Nachricht, dass rund ein Drittel aller Weihnachtsbäume mit in Deutschland verbotenen Pestiziden belastet sind und diese auch an den Menschen abgeben können, verunsichert allerdings.
Welche Möglichkeiten bestehen, ungiftige Weihnachten zu feiern, woher stammt der Weihnachtsbaumbrauch überhaupt und was muss man tun, damit der eigene Baum nicht plötzlich alle Nadeln von sich wirft?

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Biogas – Umweltschutz auf Kosten der Umwelt

Biogas bezeichnet das brennbare Gas, das entsteht, wenn Biomasse ohne Sauerstoff vergärt. Als Biomasse bezeichnet wird organisches Material wie Pflanzen oder Gülle, aber sogar Fleischabfälle und Klärschlamm können für die Gasproduktion genutzt werden. Biogasanlagen bieten so viele Vorteile, da Abfallstoffe verwendet werden können, um unseren Energiebedarf zu decken. Allerdings bringen sie auch Nachteile mit sich, die unsere Umwelt zunehmend belasten.
Es gibt verschiedene Arten von Biogasanlagen, die je nach Bauweise feste oder flüssige Biomasse in einem oder zwei nacheinander geschalteten Behältern vergären. Die Funktionsweise ist allerdings immer gleich: In vier aufeinander folgenden chemischen Prozessen lassen Bakterien die organischen Stoffe vergären und produzieren dabei Biogas, das gesammelt und zur Energie- und Wärmegewinnung verbrannt wird.
Biogas besteht aus Methan, Kohlenstoffdioxid und meist auch Spuren von Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Ammoniak. Je mehr Methan enthalten ist, desto energiereicher ist das Biogas.

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So klein, so unverzichtbar: Folgen des weltweiten Bienensterbens

„Wenn die Bienen einmal von der Erde verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
Albert Einstein
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Weltvegetariertag: Fleischlos leben, Teil 1

1860 wurden Vegetarier in Meyers Neues Konversations-Lexikon noch als „Sekte aus England“ beschrieben, die aus seltsamen Menschen besteht, die auf tierische Kost verzichten und sich rein pflanzlich ernähren. Dieses Bild hat sich heute gewandelt und der Weltvegetariertag am 1. Oktober wird seit 1977 von Vegetariergruppen und Tierschützern genutzt, um auf Themen wie den Hunger in Entwicklungsländern, die Probleme der Massentierhaltung oder gesundheitliche Folgen durch einen zu hohen Konsum tierischer Fette hinzuweisen.

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Grüner Fluss: vom St. Patrick’s Day und dem Umgang mit der Umwelt

Der 17. März, Gedenktag für den im 5. Jahrhundert gestorbenen irischen Nationalheiligen Patrick, wird nicht nur in Irland, sondern auch von den Nachkommen irischer Auswanderer in zahlreichen Ecken der Welt begangen. Wie so häufig zeigen sich hier vor allem die US-Amerikaner phantasievoll und treiben es jedes Jahr besonders “bunt”.

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Öko verzweifelt gesucht: immer mehr Bio-Lebensmittel werden importiert

Zweifelhafte Gütesiegel und höhere Preise hin oder her: in Deutschland werden wieder mehr Bio-Lebensmittel gekauft. Inzwischen in einer Menge, die die deutschen Produzenten nicht leisten können, weswegen zunehmend Bio-Produkte importiert werden müssen. Der Bremer Tageszeitung Weser Kurier war dieses Thema am gestrigen Dienstag eine halbe Seite Wirtschaftsteil wert.

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Vorläufiges Ende der Keystone XL Pipeline

In der vergangenen Woche erteilte US-Präsident Barack Obama den Plänen, eine über 2.700 Kilometer lange Öl-Pipeline zwischen dem kanadischen Bundesstaat Alberta und dem US-Bundesstaat Texas zu bauen, eine vorläufige Absage – trotz kaum verhohlener Drohungen der Ölindustrie über “gewaltige politische Konsequenzen”.

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Umweltzone Bremen: Von Feinstaub und Politik, Teil 2 (Gastbeitrag)

Immer wieder für Missverständnisse sorgt, dass die Einteilung der Pkw in die verschiedenen Schadstoffklassen sich nicht nach dem Kraftstoffverbrauch richtet. Vielen ist nicht bewusst, dass selbst ein Diesel mit einer grünen Plakette deutlich mehr Feinstäube und Stickstoffdioxid ausstößt, als ein Benziner der gleichen Schadstoffgruppe10. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Verbrennung der beiden Kraftstoffe. Da dies weitläufig nicht bekannt ist, entsteht gerade bei betroffenen Autofahrern schnell das Gefühl, dass Plaketten willkürlich und ungerecht vergeben werden.

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Umweltzone Bremen: Von Feinstaub und Politik, Teil 1 (Gastbeitrag)

Seit ihrer Einführung in inzwischen über 40 Städten Deutschlands werden Umweltzonen hitzig und kontrovers diskutiert. Von der Autolobby werden sie als unwirksames und kostenintensives Mittel der Unterdrückung der Autofahrer verkauft. Unterstützt wird dies u.A. durch eine aus wissenschaftlicher Sicht ziemlich löchrige1 Studie des ADAC2. Die Schäden für Mensch und Umwelt durch Feinstaub und Stickstoffdioxid gerade aus Autoabgasen werden dabei ebenso unter den Teppich gekehrt wie die Erfolge der Umweltzonen z.B. in Berlin3 und München5.

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“Burnout – der erschöpfte Planet: ZDF-Special zu Klimawandel und Ressourcenknappheit

Das Zweite Deutsche Fernsehen fasst diese Woche ein heisses Eisen an: “Burnout – der erschöpfte Planet” nennt sich das Thema dieser Woche. Klimawandel, Ressourcenknappheit und der Krieg um den wirtschaftlichen Nutzen aus dem Raubbau an der Erde stehen im Zentrum mehrerer Specials. Da ich leider den eigentlichen Beginn der Reihe am 11.11. verpassen mußte, widme ich mich nun den Sendungen dieser Woche.

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Grünfärben wortwörtlich: Kunst in der Weser

 

Die Neuigkeit

Bereits Wochen zuvor ging die Meldung durch die lokalen Medien: am Freitag, den 09.09., wird der argentinische Konzeptkünstler Nicolás Uriburu die Weser grün färben!

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Verbot der Wärmebirne (irreführend auch Glühbirne genannt)

Ab dem heutigen 1. September dürfen keine 60 Watt-Glühbirnen mehr hergestellt und verkauft werden. Nur noch Restbestände dürfen in den Läden angeboten werden.
Der korrektere Ausdruck für Glühbirne sollte eigentlich Wärmebirne lauten, wie ich später noch erläutern werde. Der Einfachheit halber benutze ich im weiteren trotzdem den Begriff Glühbirne.

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10 Nachhaltigkeitstipps für Faulpelze

Wie kann Otto Normalverbraucher im Sinn einer nachhaltigen Entwicklung leben?

Er kann weniger Energie verbrauchen, negative Umweltauswirkungen seines Handelns minimieren, auf Sozialverträglichkeit gekaufter Produkte achten und vieles mehr tun. Laut Umfrageergebnisse haben 75% der Verbraucher den Wunsch, nachhaltiger zu leben und zu konsumieren. Warum setzen es dann nur so wenige um?

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