Unausgefüllte Social-Media-Profile werden kaum ernst genommen. Ein Unternehmen, das sich nicht einmal die Zeit nimmt, ein Profilbild und eine Headergrafik einzufügen, vermittelt nicht den Eindruck sich sogfältig um seine Kunden zu kümmern. Dieser erste Eindruck schreckt viele mögliche Kunden ab, noch bevor sie einen Blick auf die vielleicht wirklich guten Inhalte werfen.
Damit Du mit Deinem Twitter-Account richtig durchstarten kannst, ist es also auch entscheidend, dass der erste Eindruck stimmt. Worauf Du beim Twitter-Header und weiteren Bildern achten solltest, verraten wir Dir hier.

 

Der Twitter-Header: Das musst Du wissen

 

Zwei statt drei Bildern

Während Twitter früher mit Profilbild, Headergrafik und Hintergrundbild Raum für drei Bilder bot, flog vor drei Jahren das Hintergrundbild raus. Wie auch auf Facebook brauchst Du also nur noch ein Profilbild und einen Header. Das hat den angenehmen Vorteil, dass Du Dir um ein Bild weniger Gedanken machen musst.

Das Profilbild erscheint im Newsfeed anderer Twitter-Nutzer links neben Deinen Twwets. Wer Dein Profil besucht, kann es in einem größeren Format sehen. Der Twitter-Header nimmt etwa die obere Hälfte Deiner Profilseite ein.

 

Was für Grafiken passen?

Achte darauf, nicht zu viele Details auf Deinem Profilbild unterzubringen. In der kleinen Ansicht, welche die meisten Nutzer zuerst sehen werden, ist sonst schnell nichts mehr zu erkennen. Du hast die Wahl, ob Du hier ein Bild von Dir selbst oder Dein Logo verwendest. Ein Foto von Dir wirkt persönlicher und menschlicher, während Dein Logo ost einen höheren Wiedererkennungswert hat. Dafür wirkt es auch distanzierter, da die anderen Twitternutzer kein Gesicht zu Deinem Account vor Augen haben.

Im Twitter-Header hast Du die Möglichkeit, deutlich mehr Einzelheiten unterzubringen. Nutze dies ruhig aus, aber achte dennoch darauf, dass er nicht überladen wirkt. Verwende z. B. lieber den Kontrast zwischen zwei oder drei Farben, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, als knallig bunte Farbverläufe und zu viele feine Details. Es gilt dasselbe wie für Dein Blogdesign: Klarheit siegt. Lenke den Blick des Twitter-Nutzers sofort auf die wesentliche Botschaft, die Du in Deinen Twitter-Header gesteckt hast.

 

Die Folgen des responsiven Designs

Die sozialen Netzwerke stellen mit gewisser Regelmäßigkeit immer wieder ihr Design um. Dadurch ändern sich die Bildmaße, die gut dargestellt werden. Auch, wenn es manchmal lästig erscheint: Versäume es nicht, Deine Grafiken anzupassen. Denn zeigt Twitter aufgrund eines Design-Wechsels wichtige Elemente Deines Headers nicht mehr an, wirkt dies alles andere als professionell. Gleiches gilt, wenn die Grafik zu klein ist und Twitter sie künstlich vergrößert.

Dank dem responsiven Design ist es leider nicht möglich, Profilbild und Twitter-Header aufeinander anzupassen. Denn es hängt vom jeweiligen Gerät und der Monitorgröße anderer Twitter-Nutzer ab, wo genau das Profilbild die Headergrafik überlappt.

Durch diese Anpassung gibt es im Twitter-Header Bereiche, die später nicht angezeigt werden. Dies betrifft die Ränder der Grafik und den Bereich, der vom Profilbild überlappt wird. Hier solltest Du deshalb keine wichtigen Elemente platzieren.

 

Die Maße für den Twitter-Header

Das ideale Maß für den Twitter-Header beträgt 1.500 x 500px. Entspricht Deine Grafik nicht diesen Maßen, zeigt Twitter später dennoch nur einen entsprechenden Ausschnitt an. Die Datei selbst sollte außerdem nicht größer sein als 10MB.

Aber selbst, wenn Du eine Grafik mit genau diesen Maßen hochlädst, wird sie später nicht vollständig angezeigt. Sowohl am oberen als auch am unteren Rand werden etwa 60 Pixel abgeschnitten. Dein Profilbild wird den Twitter-Header irgendwo im unteren Bereich des linken Drittels überlappen.

Um nicht aus Versehen in die später abgeschnittenen Bereiche hineinzugestalten, ist ein Template nützlich. Dieses kannst Du als Schablone nutzen, um bereits im Vorfeld zu prüfen, ob Dein Twitter-Header später funktionieren wird. Mit einem Rechtsklick kannst Du diese Grafik einfach auf Deinen Rechner laden und als Schablone verwenden. In ihr sind die Bereiche schattiert, die keine wichtigen Details enthalten sollten.

 

Twitter-Header-Schablone

 

Profilbild und Beitragsbild: Weitere wichtige Maße

Natürlich soll nicht nur der Twitter-Header die richtigen Maße haben. Auch Dein Profilbild soll so gut wie möglich passen. Ebenso die Bilder, die Du an Tweets anhängst, damit diese anderen Nutzern besser ins Auge springen.

Dein Profilbild für Twitter sollte 400x400px groß sein. Angezeigt wird es später in einer Größe von 200x200px. Die maximale Größe für dieses Bild sind 100KB.

Die In-Stream Fotos sollten die Abmessung von mindestens 440x220px und maximal 1024x512px haben. Wichtig ist dabei das Längenverhältnis von 2:1 beider Seiten zueinander. Im Newsfeed der Nutzer wird die Grafik mit einer Größe von 506x253px angezeigt. Die maximale Dateigröße liegt bei 5MB für Bilder und 3MB für bewege Gifs.

Alle wichtigen Bildermaße für die verschiedenen Netzwerke findest Du auch auf allfacebook.de in einer Infografik aufgeführt.

 

Twitter-Header-Maße

Fazit

Twitter macht es einem mit dem responsiven Design des Twitter-Headers nicht unbedingt leicht. Mit den richtigen Maßen und unserer Schablone wirst Du aber keine Schwierigkeiten haben, Deinen Twitter-Auftritt mit genau den richtigen Bildern aufzumöbeln.

 
 
 
 

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Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, mittels Social Media neue Kunden zu gewinnen.
Der Twitter-Header: Das musst Du wissen
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4 Gedanken zu „Der Twitter-Header: Das musst Du wissen

  • 19. Juni 2017 um 20:10
    Permalink

    Hallo Frauke,

    danke für den detaillierten Beitrag zu Twitter. Die Informationen zu den Veränderungen von Twitter fand ich als alter Twitterat besonders hilfreich. 🙂

    Danke auch, dass ihr die wichtigsten Maße erneut in einer kleinen Grafik zusammengefasst habt. Das wird jetzt mal abgespeichert – als hilfreicher Spickzettel. 😉

    Viele Grüße,
    Stephanie

    Antworten
    • 21. Juni 2017 um 10:50
      Permalink

      Hallo Stephanie,

      vielen Dank 🙂
      Es freut mich, dass die kleine Grafik hilft. Ich merke selbst immer wieder, dass solche Spickzettel sehr nützlich sind 😀

      Viele Grüße
      Frauke

      Antworten
  • 20. Juni 2017 um 11:03
    Permalink

    Hallo Frauke,

    eine lesenswerte Zusammenfassung über den Header im Twitter Account. Da aktuell Twitter ein neues Design ausrollte, ändert sich dieser zumindest in der mobilen Ansicht (Link: http://www.webpixelkonsum.de/neues-design-von-twitter/). Wie findest Du das neue Design von Twitter? Persönlich bin ich vor allem über das neue mobile Design teilweise unschlüssig, da der Workflow vor allem rund um die Profilansicht sich ändert.

    Beste Grüße. Ralph

    Antworten
    • 21. Juni 2017 um 10:53
      Permalink

      Hallo Ralph,

      ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie mir das neue Design gefällt. Ich bin da aber auch etwas langsam und brauche einen Moment, um mich dran zu gewöhnen 😉
      Meistens setztdann bei Designs, die mir nicht gefallen, die Resignation ein – Ich kann sie nicht ändern, also lerne ich damit zu leben und hoffe auf Besserung. Aber so schlimm ist das neue Design dann doch längst nicht 😉

      Viele Grüße
      Frauke

      Antworten

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