Leider.

Manchmal passiert es schneller als Du denkst, dass sich Fehler einschleichen, die Dich im Nachhinein betrachtet um Erfolge bringen. Entweder, weil Du Deine Leserschaft nicht aufbaust, es keine Reaktionen auf Deine Artikel gibt oder Du nicht das gewünschte Bild von Dir präsentierst.

Damit Dir das nicht passiert, findest Du hier ein paar der klassischen Stolpersteine, damit Du sie umgehen kannst.

 

Falsch bloggen ist einfach

 

 

Sei verständlich

Falsch bloggen heißt auch unverständlich bloggen. Lange Artikel mit komplizierten Sätzen, die nicht auf den Punkt kommen und am Ende die Frage des Lesers nicht beantworten, bringen niemandem etwas. Weder Deinen Lesern noch Dir, wenn die Leser zukünftig fernbleiben.

Stecke ausreichend Zeit in Deine Artikel, um sicherzugehen, dass sie wirklich gut sind. Fokussier Dich auf die Kernfrage, die du behandeln willst, und schweife nicht zu sehr ab. Wenn das heißt, dass Du Informationen streichst, umso besser – Dein Artikel wird klarer, und Du hast zudem Material für einen weiteren Artikel. Strukturiere die Artikel, damit sie gut leserlich sind, und beschäftige Dich mit dem Handwerk des Schreibens.

Rechtschreibfehler

Falsch bloggen im wahrsten Sinne des Wortes.

Manchmal schlägt der Fehlerteufel zu. Wenn dies eine seltene Ausnahme bleibt, kann das charmant und authentisch sein. Wenn sich in jedem Artikel Fehler wiederfinden, hast Du allerdings ein Problem. Denn Schreibfehler wirken schlampig: Deine potentiellen Kunden werden denken, dass, wenn Du nicht einmal Mühe in Deine Artikel investierst, Deine Arbeit ähnlich lieblos ausgeführt werden wird.

Wenn Rechtschreibfehler ein Problem sind, finde jemanden, der Dir beim Korrekturlesen hilft. Das ist es auf jeden Fall wert!

Falsch bloggen mit zu viel SEO

Denke immer daran: Du schreibst für Menschen, nicht für Google.

Sicher, Du willst bei Google möglichst gute Platzierungen. Aber wenn Du Deine Artikel mit Keywords überfrachtest, wird sie kein Mensch lesen – und Google daraus schließen, dass die Artikel nicht wichtig sind, weshalb sie keine guten Platzierungen bekommen, woraufhin Du noch mehr Keywords hineinstopfst… Ein Teufelskreis.

Achte auf grundlegendes SEO. Wenn du WordPress nutzt, solltest Du unbedingt ein entsprechendes Plugin zur Unterstützung verwenden. Aber im Fokus sollten Deine Leser stehen. Denn wenn diese begeistert sind und Deine Artikel teilen, hilft Dir das bei einer guten Suchmaschinenplatzierung. Denn Google will, dass die Nutzer der Suchmaschine auf den ersten Plätzen die beliebtesten Artikel finden – und der Algorithmus für die Filterung wird immer besser. Nutze also Werkzeuge der SEO, aber verliere Deine Leser nicht aus den Augen.

Laaaaaangsam…

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Blog aufzupeppen. Der Nachteil: Die Ladegeschwindigkeit sinkt ins Bodenlose. Frage Dich selbst einmal, wie lange Du bereit bist zu warten, bis ein Artikel geladen ist.

Achte also darauf, Deinen Blog schlank zu halten und nicht mit hübschen, aber unnötigen Gimmicks vollzustopfen. Die Aufmerksamkeitsspanne der User ist kurz, vertrödle sie nicht mit langen Ladezeiten.

 

Fehlende Struktur

Falsch bloggen heißt auch, es den Besuchern Deines Blogs schwer zu machen. Klar, die Artikel werden chronologisch angezeigt. Aber hast Du (Unter)Kategorien, in die Du sie einsortiert hast, so dass Deine Leser nach einem bestimmten Thema suchen können? Gibt es eine Suchfunktion? Kommt der Leser von jedem Punkt aus wieder auf Deine Startseite?
Achte auf Ordnung im Blog und biete Deinen Lesern eine übersichtliche Struktur. Auf diese Weise fühlen sie sich nicht verloren (mich vertreibt so etwas immer wahnsinnig schnell von einem Blog), sondern werden viel eher noch neugierig auf alles, was sie noch bei Dir entdecken können.

 

Bilder sind immer gut!

Zumindest, wenn sie passend sind. Bilder um der Bilder willen stören hingegen. Frage Dich bei jedem Bild, ob es wirklich zum Verständnis des Artikels beiträgt, oder ob es doch eher stört. Denn wenn Die Leser alle zwei Sätze erst wieder ein Bild weiterscrollen muss, wird er bald genervt aufgeben.

Eine Ausnahme können Anleitungen sein, die Du mit Grafiken unterfütterst, um sie besser verständlich zu machen. Davon ab setze Bilder ein bisschen sparsam ein – lieber ein richtig gutes, als drei nur halb passende.

Auf welche Weise kann man noch falsch bloggen, die wir hier nicht aufgeführt haben? Wir sind gespannt auf Dein Kommentar!

Categories: Blogging

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

7 Comments

Wolfgang · 3. Mai 2016 at 22:29

Da hat der Autor schon recht. Das Texten mit zu viel SEO im Hintergrund ist fatal. Texte werden dann nicht mehr lesbar. Beim Bloggen sollte es sich flüssig lesen, ansonsten leidet der Leser drunter.

    Frauke Bitomsky · 4. Mai 2016 at 08:09

    Danke 🙂

    Glücklicherweise wird ja auch Google immer besser und erkennt ein Keyword in verschiedenen Abwandlungen, so dass man dieses im Text ruhig konjugieren/ deklinieren oder im Plural verwenden darf.

Sven Lennartz · 5. Mai 2016 at 13:26

Hallo Frauke,

»schlank« ist relativ, das werden Vollschlanke sicher gern bestätigen. Und auch ein bisschen Pep schadet eigentlich nicht. Denn der ist nicht wirklich falsch im Sinne des Artikels. Falsch wäre, es Megabyte große Bilder zu verwenden, weil man gar nicht weiß, dass es da Unterschiede gibt. Aber wenn Bilder der Content sind, dann warten die Leute möglicherweise sogar drauf.

Schlanker und schneller machen kann man ein Blog an vielen Stellen – angefangen beim Hosting. Das ist mindestens so komplex wie SEO 😉

Mein Kommentar ist Teil einer Challenge #ConterestCommentsChallenge

    Frauke Bitomsky · 6. Mai 2016 at 12:09

    Hallo Sven,

    klar, Pep ist notwendig. Aber eben nicht zu viel, sondern im richtigen Maß. Aller Pep nützt nichts, wenn die ladezeit dadurch so groß wird, dass niemand die Artikel lesen will. Es bringt in meinen Augen mehr, lieber ein oder zwei Plugins zu nutzen, deren Wirkung gut ist, als zu viel einzusetzen. Vieles ist nett, aber letzten Endes nicht wirklich notwendig. Das hilft auch dem Blogger selbst bei der Fokussierung, was genau er erreichen möchte

Margarete Rosen · 10. Mai 2016 at 18:37

Hallo Frauke,
Schreib- bzw. Tippfehler schleichen sich leider immer wieder ein, auch bei mir. Da kann man/frau noch so oft nachlesen und sogar drüberlesen lassen.
Hast Du auch gegen lesen lassen?
Ja? Dann schau mal in die letzte Zeile Deines Artikels 😉

Verbesserst Du auch im nachhinein Fehler?

Ein Blog darf doch auch sehr persönlich sein. Gerade das er sich von den anderen – positiv – abhebt, schafft doch auch eine besondere Leserschaft.

    Frauke Bitomsky · 11. Mai 2016 at 13:38

    Ha, da hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Wobei ich zugeben muss, dass die Frage ob es „der Kommentar“ oder „das Kommentar“ ist, schon ein Luxusfehler ist und kein gewöhnlicher Schreibfehler 😉
    Stefanie liest meine Artikel gegen, insbeondere weil ich mit der Kommasetzung auf Kriegsfuß bin 😉

    Normalerweise verbessere ich Fehler nachträglich, aber diesen lasse ich ausnahmsweise drin 😉

    Hin und wieder mal ein Fehler ist in meinen Augen auch nicht schlimm, sondern macht einen Blog menschlich. Aber es sollten eben Ausnahmen bleiben.

Einen Tag lang Kommentare schreiben: Die Conterest Comments Challenge — @conterestblog · 5. Mai 2016 at 13:27

[…] Falsch bloggen ist einfach […]

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