WordPress ist ein großartiges CMS (Content Management System), mit dem Du ohne Programmierkenntnisse nicht nur Blogs, sondern gleich komplette Websites erstellen kannst. Außerdem ist es kostenlos und gut verständlich aufgebaut. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht trotzdem einige Fallstricke gibt, auf die Du achten solltest. Damit Deinem Start mit WordPress nichts im Wege steht, findest Du hier 8 klassische WordPress-Fehler, die Du besser vermeidest.

 

8 WordPress-Fehler, die Dir das Genick brechen

 

WordPress-Fehler #1: Die falsche Plattform

Wer sich für WordPress entschieden hat, steht gleich vor der nächsten Wahl: WordPress.com oder WordPress.org.
Der Unterschied ist eklatant. So bietet WordPress.com zwar eine Art Baukasten, mit der Du nach der Anmeldung sofort loslegen kannst. Du musst nichts programmieren, herunterladen und wieder hochladen, sondern kannst gleich loslegen. Damit einher gehen allerdings viele Nachteile: Die URL enthält den Zusatz „wordpress.com“, was unprofessionell aussieht, Du kannst nur zwischen wenigen Themes wählen und keine Plugins nutzen.

WordPress.org geht auf der anderen Seite mit mehr Arbeit einher, bietet Dir dafür deutlich mehr Möglichkeiten. So musst Du die Software erst downloaden, ein paar Zeilen in einer Datei ändern und sie auf einem selbstgehosteten Server wieder hochladen. Dafür fallen die Nachteile eines Blog bei WordPress.com weg.
Mehr über die Unterschiede dieser beiden Plattformen findest Du hier.

WordPress-Fehler #2: Halbherziges Einrichten

Du hast Dich (glücklicherweise!) für WordPress.org entschieden und durch die Installation gekämpft. Nun möchtest Du endlich anfangen, denn das Internet wartet nicht auf Dich.

Ehe Du in die Tasten haust, um den ersten Blogartikel zu beginnen, prüfe aber erst, ob Du auch wirklich alles eingerichtet hast. Hast Du wirklich ein Theme ausgewählt, das Dir und Deinen Ansprüchen genügt, oder bloß das erstbeste genommen, um loslegen zu können? Hast Du Dir einen Zugang mit Deinem Namen angelegt, oder bist Du noch als „admin“ unterwegs? Hast Du die Tagline Deines Blogs angepasst, oder steht dort noch der automatische Vorschlag von WordPress „Just another Blog“? Und, ganz wichtig: Hast Du ein Impressum und eine Datenschutzerklärung?

WordPress-Fehler #3: Schlechte Struktur

WordPress bietet schöne Möglichkeiten, statische Seiten und Unterseiten sowie Kategorien einzurichten. Da ist es verlockend, diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Und schwupps – schon hast Du eine unübersichtliche Struktur gebaut, die für Dich vielleicht noch schlüssig ist, aber Deinen Lesern kein Stück weiterhilft. Dieser beliebte WordPress-Fehler vergrault Blogleser sehr schnell.

Ehe Du also anfängst, alles zu strukturieren, setze Dich ans Reißbrett und entwerfe die Struktur Deiner zukünftigen Seite. Welche Inhalte sind wirklich wichtig, und wie kannst Du sie am besten anordnen? Ungefähr fünf Menüpunkte sind gut, wesentlich mehr sollten es nicht sein. Ganz wichtig: Lass Deine Struktur von anderen prüfen, um Schwachstellen ausfindig zu machen.

WordPress-Fehler #4: Hässliche Permalinks

Das Tolle an einem Blog ist, dass jeder Artikel seine eigene URL bekommt. Begehe deshalb nicht den WordPress-Fehler, die Voreinstellung für die Links Deiner Blogartikel zu verwenden, denn diese sind weder sprechend noch bringen sie Dir einen SEO-Vorteil. Oder könntest Du Dir einen solchen Link merken: www.spannende-seite.de/page=1827? Stattdessen wäre www.spannende-seite.de/20-facebook-tipps doch wesentlich besser.

Ehe Du Artikel veröffentlichst, passe also die Einstellungen Deines Blogs an. Wenn Du bereits Blogartikel mit hässlichen Permalinks veröffentlicht hast, ändere diese Einstellung zumindest für alle folgenden Artikel.

WordPress-Fehler #5: Zu viele und/ oder die falschen Plugins

Plugins sind großartig. Mit ihnen kannst Du Deinen Blog individualisieren und genau an Deine Bedürfnisse anpassen.
Plugins bringen aber auch Nachteile mit sich, zumindest, wenn Du zu viele oder die falschen installierst. Denn zu viele Plugins verlangsamen Deinen Blog, und eine schlechte Ladezeit vergrault Leser und wirkt sich negativ auf Deine Suchmaschinenplatzierung aus. Und die falschen Plugins nützen Dir dabei nicht einmal etwas. Also überlege Dir, was genau Du erreichen willst, und investiere ein wenig Zeit für die Recherche, welche Plugins am besten dafür geeignet sind.

WordPress-Fehler #6: Keine Updates und Backups

Nicht nur ein WordPress-Fehler, sondern eine WordPress-Sünde ist es, anstehende Updates zu ignorieren und keine Backups des Blogs anzulegen. Verpasste Updates sind eine Sicherheitslücke, und fehlende Backups ein unnötiges Risiko.

WordPress-Fehler #7: Keine Analyse

Wenn Du Deine Website und Deinen Blog nicht regelmäßig analysierst, verschenkst Du Potential und kommunizierst am Ende an Deiner Zielgruppe vorbei. Auch, wenn Google Analytics gerade für Einsteiger kompliziert ist, ist es quasi zwingend, sich damit auseinanderzusetzen. Denn nirgendwo sonst wirst Du so gute Einblicke in das Leseverhalten Deiner Blogbesucher und ihre Wünsche finden wie dort. Und erst, wenn Du weißt, was Deine Leserschaft sucht, kannst Du ihnen genau das bieten.

WordPress-Fehler #8: Not responsive

Heutzutage ein riesiger WordPress-Fehler: Nicht-responsive Websites und Blogs. Die Zahl der Nutzer, die mit Smartphone und Tablet surfen, wächst stetig. Wenn Deine Seite dort nicht richtig angezeigt wird, verlierst Du Leser. Zudem straft Google Seiten ab, die mit mobilen Geräten nicht richtig angezeigt werden. Ein guter Grund also, spätestens jetzt nachzurüsten und immer wieder zu prüfen, ob alles funktioniert.

 

Du willst mehr über das Bloggen erfahren? Dann stöbere in unserem Blogging-Leitfaden! Dort findest Du viele Tipps und Tricks rund um Deinen Blog.

 


Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

2 Comments

Jonas - WP Ninjas · 9. Dezember 2015 at 14:34

Hi Frauke,

eine super Übersicht! Ich hoffe, das nehme sich ein paar frische Blogger zu Herzen und checken ihren Blog nochmal durch 🙂

Ich habe letztens erst eine Infografik zu diesem Thema erstellt. Vielleicht hilft sie ja ergänzend noch dem einen oder anderen hier weiter:
http://wp-ninjas.de/10-dinge-vor-dem-blog-start/

Grüße
Jonas – WP Ninjas

    Frauke Bitomsky · 16. Dezember 2015 at 11:24

    Hallo Jonas,

    vielen Dank für den Link. Da stehen auf jeden Fall noch ein paar mehr gute Tipps drin, die ich hier nicht oder nur am Rande aufgeführt habe 🙂

    Viele Grüße
    Frauke

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