Hat Dich bisher die Angst vor der Konkurrenz beim Bloggen davon abgehalten, einen Unternehmensblog aufzusetzen? Dann bist Du nicht alleine, denn so geht es vielen. Die gute Nachricht: Konkurrenz beim Bloggen hält Dich nicht zurück, sondern kann Dir sogar helfen, selbst bekannt zu werden.

 

Keine Angst vor Konkurrenz beim Bloggen

 

Die Grundlage: Sei einzigartig

Das wichtigste Instrument, um keine Angst vor Konkurrenz, beim Bloggen oder überall, haben zu müssen, ist eine starke Marke. Wenn Du als einzigartig und individuell wahrgenommen wirst, kannst Du streng genommen gar keine Konkurrenz haben, denn niemand kann besser Du sein als Du!

Dazu gehört, dass Du eine glasklare Vorstellung von Deinem Unternehmen, seinem Nutzenversprechen und seiner Zielgruppe hast. Welche Lösung bietest Du an? Wer ist Dein Wunschkunde? Was sind Deine Werte und Philosophien?

Auch visuell wirkt Deine Marke stark. Wenn Du Magenta siehst, denkst Du auch an die Telekom, oder? Und auch, wenn Du nicht gleich in dieser Liga spielen musst: Präge für Deine Marke visuelle Elemente wie Farben und Schriftarten. So erkennen Deine Leser gleich auf den ersten Blick Deine unverwechselbare Handschrift.

Lerne von den Großen

Wenn Du der Erste in einer Nische bist, hast Du zwar den Vorteil, Maßstäbe setzen zu können. Allerdings musst Du auch viele Erfahrungen selbst machen, weil es eben niemanden gibt, der es Dir vormacht. Wenn es bereits etablierte Blogs in Deinem Bereich gibt, musst Du nicht alles selbst ausprobieren, sondern kannst auf die Erfahrung Anderer zurückgreifen. Konkurrenten beim Bloggen zeigen Dir indirekt nämlich, welche Inhalte bei Deinen Fans gut ankommen und welche weniger Aufmerksamkeit erhalten haben. Nicht zu vergessen die wichtigste Message: Konkurrenz in Deiner Nische heißt, dass es ein Zielpublikum gibt, das an diesem Thema interessiert ist.

Das ist nicht nur kostenlose Marktforschung, sondern auch kostenloser Unterricht für Dich. Nutze diese Möglichkeit auf jeden Fall! Analysiere den Schreibstil, die Artikellänge, die Aufmachung der Inhalte und die Fragen, die in den Kommentaren gestellt werden. Schaue auch, in welchen Netzwerken Deine Mitblogger aktiv sind und ihre Inhalte weiterverbreiten.

Investiere ein wenig Zeit für diese Nachforschung. Du kannst von diesen Ergebnissen nur profitieren, und jede Stunde, die Du am Anfang für die Analyse nutzt, sparst Du hinterher vielfach wieder ein, da Du viel gezielter vorgehen kannst. Und wenn Dir später tatsächlich einmal die Ideen für neue Inhalte ausgehen, kannst Du bei Deinen Mitbewerbern schauen, welche Themen von den Lesern gefragt werden.

 

Konkurrenz beim Bloggen oder wertvolle Kontakte?

Konkurrenz beim Bloggen heißt nicht, dass Ihr gegeneinander arbeitet. Stattdessen können Mitbewerber interessante Kontakte sein, durch die Du neue Impulse erhältst. Baue ein Netzwerk aus Bekanntschaften auf, die sich ebenfalls in Ihrer Branche bestens auskennen. So erfährst Du nicht nur frühzeitig von neuen Entwicklungen in Deiner Branche, sondern wirst insbesondere auch von Deinen Mitbewerbern als Experte wahrgenommen.

Achte darauf, dass nicht der Eindruck entsteht, Du würdest nur Kontakt aufbauen, um einen Eigennutzen daraus zu ziehen. Wie auch bei den Blogger Relations zwischen Unternehmen und Bloggern ist dies nicht in Deinem Sinne. Fokussiere Dich stattdessen auf die Vernetzung und den Austausch mit anderen. Früher oder später wird der Lohn dafür von selbst kommen, gerade weil Du nicht auf einen Nutzen drängst.

 

Betritt die Bühne!

Etablierte Blogs in Deiner Branche sind die ideale Bühne, um sich einen Namen zu machen. Sie werden bereits von vielen Nutzern gelesen, die auch an Deinem Unternehmen Interesse haben werden. Wenn Du hier als Experte auffällst, werden diese Leser auch zu Dir kommen.

Wenn Dein Blog noch klein ist, beginne damit, Artikel anderer Blogger zu kommentieren. Ganz wichtig ist dafür Authentizität: Kommentiere nicht bloß, um etwas zu schreiben und aufzufallen, sondern um ein ehrliches Lob, eine Anmerkung oder eine Frage zu äußern. So entstehen Unterhaltungen, durch die Du im Gedächtnis der Leute bleibst.
Wenn Du die ersten Kontakte geknüpft hast, sind Gastartikel ideal, um sich weiter bekannt zu machen. Frage andere Blogger, ob sie einen für Deinen Blog schreiben wollen, und ob sie einen Artikel von Dir veröffentlichen wollen. Wenn Du es schaffst, hin und wieder Artikel für große etablierte Blogs zu schreiben, wird es Dir viel Aufmerksam einbringen.

Konkurrenz beim Bloggen muss also kein Hindernis für Deinen erfolgreichen Unternehmensblog sein. Ganz im Gegenteil: Du kannst davon profitieren, dass bereits andere über Deine Branche bloggen. Nutze diese Vorteile!

 

Dieser Artikel wurde erstmalig am 03.06.2015 veröffentlicht und am 18.11.2019 aktualisiert.


Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

3 Comments

Henning Uhle · 23. November 2019 at 17:33

Hallo,

Das ist schon alles richtig. Aber wieso soll das nur für Corporate Blogs gelten? Ich habe mitbekommen, dass das eigentlich jeder machen sollte, egal wie klein oder groß der Blog ist und zu welchem Zweck der Blog existiert. Ich müsste wahrscheinlich meinen Blog komplett neustarten, um wirklich erst mit einer Nische anzufangen. Ich will mich da nicht einengen. Aber sonst sehe ich das ziemlich genau so wie ihr.

Grüße
Henning

    Stefanie Norden · 29. November 2019 at 11:58

    Hallo Henning,

    klar, prinzipiell gilt all dies für jeden Blog, egal ob privat oder beruflich. Aber wir richten uns an berufliche Blogger, daher der Schwerpunkt 🙂

    Viele Grüße,
    Stefanie vom B2N-Team

Warum Unternehmen bloggen und sich vernetzen sollten · 10. Juni 2015 at 12:51

[…] da taucht in meinem Stream ein Beitrag von b2n Social Media Services auf. Frisch gebloggt: Keine Angst vor Konkurrenz beim Bloggen. Prima, dann verlinke ich den Beitrag, denn das Thema passt wie Faust auf´s Auge 😉 […]

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