Sie tragen sich schon länger mit dem Gedanken, Blogger werden zu wollen? Aber bisher hat Ihnen irgendwie doch immer die Entschlossenheit gefehlt, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das kann viele Gründe haben: Vielleicht haben Sie gehört und gelesen, dass Blogs ungemein wichtig und ein großartiges Marketing-Werkzeug sind, aber die Welt der Blogs mit ihrer ganz eigenen Sprache ist für Sie (noch) ein Buch mit sieben Siegeln. Oder aber sie haben sich bereits ein wenig umgesehen und sind entmutigt, weil Sie das Gefühl haben, niemals so gut sein zu können wie die Blogger der großen und bekannten Blogs.

 

Aller Anfang ist schwersmall_2493066577

Immer, wenn wir etwas Neues lernen, stellt sich am Anfang das Gefühl ein, das wir vor einer Herkulesaufgabe stehen. Es ist egal, ob es Autofahren, eine neue Aus- oder Weiterbildung oder eben das Bloggen ist: Einsteiger sind schnell überwältigt und fühlen sich überfordert. Aber wenn Sie sich davon nicht entmutigen lassen und die ersten Schritte wagen, werden Sie bald feststellen, dass das Blogger werden genau wie das Führerschein machen eine lösbare Aufgabe ist. Der Nutzen eines Blogs wiegt den Zeitaufwand und die anfängliche Arbeit allemal auf.

 

Trauen Sie sich!

Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie ein Blogger werden wollen, denken Sie daran, was ein Blog Ihnen und Ihrem Unternehmen bringen wird:

Ein Großteil der Internet-Nutzer informiert sich heute online, ehe Sie eine Kaufentscheidung fällen, und die Zahl wächst weiterhin. Das Internet ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden und wird daraus nicht mehr verschwinden. Wer sich am ansprechendsten präsentiert, wird die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Dabei entscheiden die Nutzer, welches Angebot aus der großen Auswahl für sie relevant ist. Sie suchen Unternehmen, die ihnen nicht nur bloße Produktinformationen, sondern einen tatsächlichen Mehrwert in Form von interessanten Informationen, Antworten auf Fragen und Unterhaltung bieten.

Ein Blog bietet Ihnen die ideale Möglichkeit genau dies zu tun, ohne sich den Regeln der unterschiedlichen sozialen Netzwerke anpassen zu müssen. Auf Ihrem Blog haben Sie das Hausrecht und haben alles selbst in der Hand. Die neuen Inhalte, die regelmäßig erscheinen, bringen Ihnen außerdem einen großen Vorteil bei Google und Ihrer Platzierung in der meistgenutzten Suchmaschine. Jeder Blogartikel kann auf ein anderes Keyword optimiert werden, so dass Ihr Blog schließlich bei immer mehr Suchanfragen mit verschiedenen Suchbegriffen gute Platzierungen erhält und mehr Besucher anlockt.

In Ihrem Blog haben Sie den Raum, sich und Ihr Unternehmen vorzustellen, Blicke hinter die Kulisse zu gewähren und Neuigkeiten aus der Branche zu erklären. Sie etablieren sich als Experte in Ihrem Gebiet und zeigen Ihren Lesern und potentiellen Kunden gleichzeitig, dass Sie ein Mensch und keine anonyme Pressestimme sind. Lassen Sie sich dabei nicht vom eigenen Erwartungsdruck lähmen. Sie müssen keine Blogartikel schreiben, um einen Pulitzer-Preis zu gewinnen, sondern um Ihre Leser und potentielle Kunden zu erreichen. Wenn Sie Blogger werden wollen, werden Sie es!

 

Blogger werden ist nicht schwer, Blogger sein dagegen sehr?

Mit dem Vorsatz, Blogger werden zu wollen, kommen zwei Aufgaben auf Sie zu: Auf der einen Seite ist die technische Herausforderung, Webspace anzumieten, ein Blog zu installieren und diesen einzurichten. Sie müssen sich in die Bedienung der Blogsoftware einarbeiten und die technischen Updates im Auge behalten. Aber so, wie Sie sich auch bei einem Auto schnell daran gewöhnen regelmäßig den Ölstand und Reifendruck zu kontrollieren, werden Sie sich auch bei Ihrem Blog bald eingearbeitet haben. Und wie bei Ihrem Auto gibt es auch für Ihren Blog Fachleute, die Ihnen im Zweifelsfall bei Fragen zur Seite stehen.

Die zweite Herausforderung ist das Betreiben des Blogs, das regelmäßige Erstellen von Inhalten und der Austausch mit anderen Bloggern. Ein Blog zeichnet sich dadurch aus, das regelmäßig neuer Content in Form von Blogartikeln erscheint. Welcher Rhythmus der richtige für Sie ist, hängt auch davon ab, wieviel Zeit Sie investieren können und wollen. Ein Redaktionsplan hilft Ihnen, den Überblick zu wahren und vorauszuplanen.

Der Austausch mit anderen Bloggern hilft Ihnen, innerhalb der Blogosphäre bekannter zu werden. Kommentieren Sie interessante Artikel. Das freut den jeweiligen Autoren und führt, wenn Sie im Kommentarfeld die URL Ihres Blog angeben, mehr Besucher auf Ihr Blog. Scheuen Sie sich auch nicht, gezielte Fragen zu einem Artikel zu stellen und dem Autor so zu zeigen, dass Sie sich mit seiner Arbeit wirklich auseinander gesetzt haben. Wenn Sie auf den Blogs anderer Experten Ihrer Branche so in Erscheinung treten, werden Sie auch von deren Lesern wahrgenommen und können so von der Bekanntheit anderer Blogs profitieren. Regelmäßiger Austausch mit anderen Bloggern mag mühsam erscheinen, aber die Aufmerksamkeit, die Sie so erhalten, ist die Mühe allemal wert.

Sie wollen mehr über das Bloggen erfahren? Dann stöbern Sie in unserem Blogging-Leitfaden! Dort finden Sie viele Tipps und Tricks rund um Ihren Blog.

photo credit: Rosie the Blogger by Mike Licht via photopin cc


Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

2 Comments

Silja Moser-Salomon · 6. August 2014 at 08:38

Vielen Dank Frauke, für den ermutigenden Beitrag!
Ich habe ihn gleich mal einer Freundin empfohlen, die sich mit dem Gedanken für einen Blog trägt und es sich noch nicht so wirklich zutraut.

Zum Glück fällt mir das Bloggen leichter als den Ölstand und Reifendruck zu kontrollieren ;-).
Aber manchmal haut es trotz penibler Vorplanung und einer guten Auswahl an schon fertigen Beiträgen mit dem regelmäßigen Veröffentlichen von Inhalten nicht hin – ob durch die Technik *manchmalzumHaarerauen* oder weil halt mal wieder alles ganz anderst kommt als geplant.

Ist ärgerlich, aber kein Beinbruch und mit der Zeit und etwas Routine läuft es dann immer mehr fast von selbst…

Sonnige Grüße
Silja

    Frauke Bitomsky · 6. August 2014 at 11:04

    Hallo Silja,

    vielen Dank für das Lob! 🙂

    Ich blogge auch wesentlich lieber, aber mir zu überlegen wo und wie ich den Reifendruck überprüfen könnte 😉
    Was die regelmäßigen Blogbeiträge angeht kenne ich das Problem nur zu gut. Aber wie Du schon sagst, das ist kein Beinbruch und passiert auch dem besten Blogger mal. Bei uns hat sich inzwischen eine gute Routine eingestellt, mit der wir ganz gut fahren.

    Wenn Deine Freundin Fragen zu ihrem Blog hat, kann sie sich damit gerne an uns wenden.

    Viele Grüße
    Frauke

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