Während der Recherchen für mein Blog bin ich über viele kreative, innovative, anpackende und berührende Seiten und Initiativen gestolpert. Ich finde es beachtlich, dass es immer mehr Menschen gibt, die das Internet und seine Möglichkeiten nutzen, um über Nachhaltigkeit zu informieren und Änderungen herbeizuführen. Darum will ich ein paar Seiten näher vorstellen:

 

Bioheld: laut eigener Aussage „ein paar harmlose Jungs auf dem Münchner Umland“, die über nachhaltige Themen berichten und speziell den Spass an der Sache in den Vordergrund rücken. Ohne sich selbst zu wichtig oder zu ernst zu nehmen, texten sie erfrischend frei von der Leber weg über Einkaufs- und Freizeittipps „von hellgrün bis dunkelgrün“ in den Kategorien Aktionen & Events, Design, Digitales, Essen & Trinken, Kosmetik, Mode und Umwelt. Großartiger, unkonventioneller Lesestoff.

(Update 19.03.2012: Seite scheint leider offline zu sein, vielleicht gibt’s ja irgendwann ein Comeback?)

Mach’s grün: „Gemeinsam 1 Million Bäume retten“ ist das Ziel dieser Seite, ein Projekt des Online-Netzwerkes KaufDA, welches online lokale Einkaufsprospekte auflistet, um die Notwendigkeit gedruckter Prospekte zu umgehen. Auf „Mach’s grün“ kann dazu passend kostenlos ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber für den Briefkasten bestellt werden, damit die ca. 33 kg Werbeprospekte, die eine Person im Lauf eines Jahres erhält (und zumeist vermutlich ungelesen wegwirft) vermieden werden können. Der Sticker kann auch kostenlos runtergeladen werden; für den Versand wird um eine Spende von 39 Cent gebeten, dies ist jedoch freiwillig.

Blogbetreiber haben zudem die Möglichkeit, ihren Blog über „Mach’s grün“ CO2-neutral zu machen: für einen Blogpost zum Thema mit Verlinkung zu der Aktion pflanzt der Anbieter einen Baum, der das CO2-Aufkommen des Blogs ausgleicht. „I plant a tree“ ist hier der umsetzende Kooperationspartner.

Mundraub.org: diese Seite sammelt öffentlich zugängliche Quellen für Obst, Kräuter oder Nüsse. Nachdem der Besucher gleich zu Beginn auf den Mundraub-Knigge (z.B. behutsamer Umgang mit den Quellen und der umgebenden Natur, Gegenleistung für das genommene Obst durch Besuch im Hofladen oder Hilfe bei der Pflege) hingewiesen wird, landet er auf einer Google Maps-Karte, auf der deutschlandweit (z.T. auch grenzübergreifend) Fundstellen angegeben werden, die von Benutzern hinzugefügt wurden.  Der Gedanke dahinter ist das Obst als Allmendegut, und nicht zuletzt muss das Obst, das man umsonst regional pflückt, nicht aus ausländischer Treibhauszucht importiert werden.

Mehr wissen, mehr tun: mit dieser Initiative will das Nationalkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission möglichst große Teile der Öffentlichkeit über Nachhaltigkeit informieren, Denkanstöße geben und nachhaltiges Handeln fördern. Für den 20.09. wurde daher der „Tu’s Tag“ ins Leben gerufen: bundesweit soll erreicht werden, dass sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit Nachhaltigkeit auseiandersetzen und selbst tätig werden. Aktionsideen können gleich auf der Website angeschaut werden.

 

Dies ist natürlich nur meine subjektive und keinesfalls mit dem Anspruch auf Vollständigkeit versehene Auswahl. Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen nützlichen Tipp geben.

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Stefanie Norden

Stefanie Norden ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

3 Comments

Björn · 31. August 2011 at 06:28

„Unkostenbeitrag“? Was wohl das BlaBla-Meter dazu sagen würde. 😉

„Wird um eine Spende von 39 Cent gebeten…“ klingt einfach besser und ist auch betriebswirtschaftlich gesehen korrekt.

StefanieNorden · 31. August 2011 at 09:53

0,43 😀

Aber hast wohl recht, habe es geändert.

Daniel · 18. Oktober 2011 at 12:56

Jeah! Danke für die Erwähnung und viele liebe Grüße 🙂

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