Archiv für Nachhaltigkeit

3 Gründe für Social Media in der Nachhaltigkeitskommunikation – #glskoop

Social Media für nachhaltige Unternehmen – die Keimzelle unserer Gründungsidee, die wir nie vergessen haben. Nachdem wir feststellten, dass Social Media und Nachhaltigkeitskommunikation von den Punkten, die ihnen zum Erfolg verhelfen, sehr ähnlich sind, lag nicht nur auf der Hand, dass nachhaltige Unternehmen, sondern dass alle Unternehmen von Social Media profitieren, wenn sie verstehen, Social Media zu nutzen – authentisch, glaubwürdig, transparent, nachhaltig. Unsere Idee wurde in die Tat umgesetzt, und Nachhaltigkeit blieb uns immer ein Herzensthema.

Weiterlesen

WeGreen: Nachhaltige Suchmaschine und Vergleichsportal

Auf der Promotion World in Hannover besuchten wir den Vortrag von „Nachhaltigkeit als Instrument des Marketings“ von Maurice Stanszus (WeGreen UG). WeGreen (www.wegreen.de) ist eine grüne Suchmaschine, die mithilfe eines Filters Aussagen über Nachhaltigkeit der eingegebenen Suchbegriffe trifft. Mithilfe einer einfachen Ampelkennzeichnung können Verbraucher erkennen, wie nachhaltig ein Produkt oder Unternehmen ist. Weiterlesen

More than Honey – Weltweites Bienensterben

Im letzten November kam der Film „More than Honey“ ins Kino. Damals berichteten wir über das weltweite Bienensterben und versprachen eine Rezension über den Film. Ein wenig später als gedacht ist es nun soweit.
Im Film werden verschiedene Orte und Imker und ihre Bienenstöcke vorgestellt. Von einem kleinen Häuschen in den naturbelassenen Alpen mit vielleicht zwanzig Völkern zu einem amerikanischem Großimker mit mehreren tausend Bienenstöcken über einem amerikanischem Imker, der Killerbienen hält, bis zu den Regionen in China, in denen es aufgrund von Pestizideinsatz gar keine Bienen mehr gibt. Dazu gibt es sowohl faszinierende als auch erschreckende Bilder der kleinen Nektarsammler und viele Einblicke in das Leben innerhalb eines Bienenstocks. Weiterlesen

Biosiegel: Mogelpackung oder Entscheidungshilfe?

Selten wurde unsere Lebensmittel so gründlich geprüft, bewertet und anschließend mit Gütesiegeln gekennzeichnet wie heute. Und selten blieb die Frage, ob wirklich Bio drin ist, wenn Bio drauf steht, so oft unbeantwortet wie heute. Wer hatte beim Anblick der Vielzahl von Siegeln und Kennzeichnungen nicht schon das Gefühl, dass dadurch eher verschleiert als aufgeklärt wird, was man da tatsächlich isst? Schließlich verleihen viele Hersteller sich einfach selbst wohlklingende Siegel und Kennzeichnungen.
Vielen ist bewusst, dass man sich längst nicht mehr auf die Packungsbilder von glücklichen Kühen auf saftigen Weiden und Bezeichnungen wie „naturnah“ und „kontrolliert“ verlassen sollte. Woran man sich stattdessen orientieren kann, ohne auf den nächsten Trick hereinzufallen, ist nur mit einem gewissen Rechercheaufwand herauszufinden.

Weiterlesen

Der Weihnachtsbaum: stille Nacht, nachhaltige Nacht?

Mehr noch als Schnee oder Gänsebraten gehört der Weihnachtsbaum für die meisten zum Fest. Von Anfang Dezember an sind die 25-28 Millionen Nordmanntannen, Kiefern und Fichten, die jährlich in Deutschland gekauft werden, an nahezu jeder Ecke in allen möglichen Größen und Formen zu finden. Die Nachricht, dass rund ein Drittel aller Weihnachtsbäume mit in Deutschland verbotenen Pestiziden belastet sind und diese auch an den Menschen abgeben können, verunsichert allerdings.
Welche Möglichkeiten bestehen, ungiftige Weihnachten zu feiern, woher stammt der Weihnachtsbaumbrauch überhaupt und was muss man tun, damit der eigene Baum nicht plötzlich alle Nadeln von sich wirft?

Weiterlesen

OxfamUnverpackt – zweifach Freude schenken

Krawatten, Wollsocken, Topflappen, Parfum, ein Buch aus der aktuellen Spiegel Bestsellerliste – jedes Jahr wieder finden sich dieselben Klassiker unterm Weihnachtsbaum. Meist werden sie in der Not ausgesucht, dass man trotz Ideenlosigkeit bei der Geschenkesuche nicht mit leeren Händen da stehen möchte.
OxfamUnverpackt* bietet die Möglichkeit, denen, die schon alles haben, ein kreatives Geschenk zu machen.

Weiterlesen

Ronald McDonald Haus in Tübingen: hallimash und Blogger helfen

Vor Schicksalsschlägen kann sich niemand gänzlich schützen. Besonders schlimm ist es, wenn die Kleinsten der Familie mit schweren Krankheiten Wochen und Monate im Krankenhaus verbringen müssen, getrennt von ihrer Familie und alleine zwischen Ärzten, Geräten und Krankenbetten. Das Ronald McDonald Haus in Tübingen hilft den betroffenen Familien, mit diesen Situationen umzugehen.
Um den Kindern und ihren Familien zu helfen, können Sie das Ronald McDonald Haus mit einer Spende unterstützen. Auf der Seite der McDonalds Kinderhilfe finden Sie die Möglichkeit zu spenden, wenn Sie zum Ende der Seite hinunter scrollen. Dort können Sie auch live verfolgen, wieviele Spenden bereits gesammelt wurden. Weiterlesen

Biogas – Umweltschutz auf Kosten der Umwelt

Biogas bezeichnet das brennbare Gas, das entsteht, wenn Biomasse ohne Sauerstoff vergärt. Als Biomasse bezeichnet wird organisches Material wie Pflanzen oder Gülle, aber sogar Fleischabfälle und Klärschlamm können für die Gasproduktion genutzt werden. Biogasanlagen bieten so viele Vorteile, da Abfallstoffe verwendet werden können, um unseren Energiebedarf zu decken. Allerdings bringen sie auch Nachteile mit sich, die unsere Umwelt zunehmend belasten.
Es gibt verschiedene Arten von Biogasanlagen, die je nach Bauweise feste oder flüssige Biomasse in einem oder zwei nacheinander geschalteten Behältern vergären. Die Funktionsweise ist allerdings immer gleich: In vier aufeinander folgenden chemischen Prozessen lassen Bakterien die organischen Stoffe vergären und produzieren dabei Biogas, das gesammelt und zur Energie- und Wärmegewinnung verbrannt wird.
Biogas besteht aus Methan, Kohlenstoffdioxid und meist auch Spuren von Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Ammoniak. Je mehr Methan enthalten ist, desto energiereicher ist das Biogas.

Weiterlesen

So klein, so unverzichtbar: Folgen des weltweiten Bienensterbens

„Wenn die Bienen einmal von der Erde verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
Albert Einstein
Weiterlesen

Mindesthaltbarkeitsdatum = Wegwerfdatum?

Ein Flyer vom BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) im Supermarkt weist leider viel zu unauffällig auf ein Thema hin, das jeden von uns betrifft: Das Mindesthaltbarkeitsdatum, das in Deutschland seit 30 Jahren gesetzlich vorgeschrieben ist. Was genau es damit auf sich hat wissen viele nicht genau oder machen sich keine Gedanken darum. Als Folge davon werden in Deutschland jährlich pro Person Lebensmittel im Wert von etwa 330€ weggeworfen, was bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr entspricht. Dies ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen und Geld, sondern stellt auch für die Umwelt eine große Belastung dar.

Weiterlesen

Weltvegetariertag: Fleischlos leben, Teil 2

Gründe für eine vegetarische Ernährung

So unterschiedlich die verschiedenen Vegetarier sind, so unterschiedlich sind auch die Gründe für eine vegetarische Ernährung. Die Friedrich Schiller Universität in Jena hat eine umfangreiche Studie mit etwa 4.000 Vegetariern durchgeführt, womit dies die größte Befragung von Vegetariern weltweit ist und interessante Einblicke in die Motivation vieler Vegetarier gewährt.
Der Hauptmotivator für viele Vegetarier sich fleischlos zu ernähren sind demnach moralische Bedenken aufgrund der Zustände der Massentierhaltung. Aber auch gesundheitliche Gründe, der Wunsch abzunehmen oder Sorgen um die Umwelt bewegen Menschen, auf Fleisch zu verzichten.

Weiterlesen

Weltvegetariertag: Fleischlos leben, Teil 1

1860 wurden Vegetarier in Meyers Neues Konversations-Lexikon noch als „Sekte aus England“ beschrieben, die aus seltsamen Menschen besteht, die auf tierische Kost verzichten und sich rein pflanzlich ernähren. Dieses Bild hat sich heute gewandelt und der Weltvegetariertag am 1. Oktober wird seit 1977 von Vegetariergruppen und Tierschützern genutzt, um auf Themen wie den Hunger in Entwicklungsländern, die Probleme der Massentierhaltung oder gesundheitliche Folgen durch einen zu hohen Konsum tierischer Fette hinzuweisen.

Weiterlesen

Nachhaltigkeit Worst Practice: Werder Bremen und Wiesenhof

Etwas Zeit ist seit der Verkündung, der Geflügelmastbetrieb Wiesenhof würde zukünftig die Trikots von Werder Bremen zieren, vergangen, der ich mich bereits hier widmete. Viele Fußballfans scheinen sich letztendlich ihrem Hobby wieder zugewandt zu haben, die gekündigten Mitgliedschaften werden auf etwa 300 beziffert. Die sogar durchs Fernsehen gegangene Facebook Page “Wiesenhof als Werder-Sponsor? NEIN danke!” erreichte mehr als 22.000 Likes, wurde dann jedoch vom Admin für 60 € bei eBay verkauft und anschließend zweckentfremdet – trotz anschließendem erneuten Wechsel des Admins und Rückkehr zum Thema scheint sich die Seite von ihrer höchsteigenen Glaubwürdigkeitskrise nicht zu erholen.

Weiterlesen

Spekulation auf Nahrungsmittel: Das Geschäft mit dem Hungertod

Ungeachtet der mittlerweile aufgekommenen öffentlichen Kritik sind deutsche Banken und Versicherungen große Verdiener am weltweiten Hunger: mehr als ein Sechstel der weltweiten Spekulationen auf Nahrungsmittel werden von ihnen getätigt. Die immer extremer werdenden Spekulationen lassen die Preise der Nahrungsmittel sprunghaft ansteigen, und worüber deutsche Haushalte sich als Luxusproblem beschweren, wird in Entwicklungsländern zur tödlichen Bedrohung. Dieser Artikel soll grundlegende Informationen sowie Informationsquellen darlegen.

Weiterlesen

5 Mio. Blutgeld: Wiesenhof wird Sponsor von Werder Bremen

“Werder bewegt – lebenslang”: so der Name der erst jüngst ins Leben gerufene CSR-Marke des Fußballvereins Werder Bremen. Gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung. Die Wahl des seit längerem in der Kritik stehenden Geflügelbetriebes Wiesenhof mag jedoch nicht recht ins Bild passen.

Weiterlesen

EM 2012 in Polen und Ukraine: wie geht Fair Play?

Fußballfieber, Massenhundemord, politische Inhaftierung, Menschenrechtsverletzungen – eine brisante Mischung und alles andere als ein guter Stern für die derzeit stattfindende Fußball-Europameisterschaft in Polen und der vielkritisierten Ukraine.

Weiterlesen

Osterzeit ist Eierzeit: von Legehennen und Käfighaltung (Gastbeitrag)

Pünktlich zu Ostern finden sich jedes Jahr wieder mehr oder weniger seriöse Wissenschaftssendungen, die sich mit dem Mythos Ei beschäftigen: Vor dem Kochen anpieksen oder nicht, braun oder weiß, hart oder weich gekocht, wie viele Eier darf man essen und wer war eigentlich zuerst da – Huhn oder Ei?

Weiterlesen

Grüner Fluss: vom St. Patrick’s Day und dem Umgang mit der Umwelt

Der 17. März, Gedenktag für den im 5. Jahrhundert gestorbenen irischen Nationalheiligen Patrick, wird nicht nur in Irland, sondern auch von den Nachkommen irischer Auswanderer in zahlreichen Ecken der Welt begangen. Wie so häufig zeigen sich hier vor allem die US-Amerikaner phantasievoll und treiben es jedes Jahr besonders “bunt”.

Weiterlesen

Öko verzweifelt gesucht: immer mehr Bio-Lebensmittel werden importiert

Zweifelhafte Gütesiegel und höhere Preise hin oder her: in Deutschland werden wieder mehr Bio-Lebensmittel gekauft. Inzwischen in einer Menge, die die deutschen Produzenten nicht leisten können, weswegen zunehmend Bio-Produkte importiert werden müssen. Der Bremer Tageszeitung Weser Kurier war dieses Thema am gestrigen Dienstag eine halbe Seite Wirtschaftsteil wert.

Weiterlesen

Vorläufiges Ende der Keystone XL Pipeline

In der vergangenen Woche erteilte US-Präsident Barack Obama den Plänen, eine über 2.700 Kilometer lange Öl-Pipeline zwischen dem kanadischen Bundesstaat Alberta und dem US-Bundesstaat Texas zu bauen, eine vorläufige Absage – trotz kaum verhohlener Drohungen der Ölindustrie über “gewaltige politische Konsequenzen”.

Weiterlesen