Du hast Deine Facebook-Seite erstellt, aber irgendwie läuft sie nicht so richtig? Dabei achtest Du auf regelmäßige Beiträge und viele Bilder? Leider ist es damit alleine nicht getan. Denn allzu schnell schleichen sich einige Facebook-Fehler ein, die verhindern, dass Du auf Facebook Erfolg hast.

Also prüfe Deine Seite und Deine Strategie auf Herz und Nieren, um den Fehlerteufel auszutreiben.

 

Machst Du diese 7 Facebook-Fehler?

 

Facebook-Fehler#1: Keine Strategie

Wie steht’s um Deine Social-Media-Strategie? Weißt Du genau, wer Dein Wunschkunde ist und was Du erreichen willst? Oder hoffst Du, dass Du mit Facebook „alle Leute, die sich für mein Produkt interessieren“ erreichen wirst? Falls dies der Fall ist, ab zurück zum Reißbrett und die Strategie überarbeiten.

Ohne eine spezifische Kundenansprache wird deine Facebook-Seite ziellos wirken und niemanden wirklich ansprechen. Die goldene Regel ist: Sprich lieber eine kleine Kundengruppe persönlich an, als eine große Gruppe nur allgemein.
Nur, wenn Du eine Strategie hast, kannst Du jeden Deiner Beiträge so verfassen, dass er diesem Ziel auch dient. Und genau das willst Du doch, oder?

 

Facebook-Fehler #2: Nur halb fertige Seite

Hast Du Deine Facebook-Seite vollständig eingerichtet? Damit sie nicht aussieht wie eine Baustelle und Besucher gleich wieder verscheucht, brauchst Du eine Headergrafik und ein Profilbild. Fülle den Infobereich aus und vergiss dabei nicht das Impressum.

Nimm Dir Zeit, eine gute Headergrafik zu finden. Vermittelt sie das Gefühl, dass Dein Produkt auslösen soll? Ist die Qualität hoch, oder ist das Bild eigentlich doch nicht so gut? Passt das Profilbild, und kann man seinen Inhalt auch dann erkennen, wenn es nur klein neben einem Beitrag angezeigt wird? Falls nicht, besteht Änderungsbedarf.

 

Facebook-Fehler #3: Du postest zu wenig – oder zu viel

Hand aufs Herz: Betreibst Du Deine Facebook-Seite aktiv oder herrscht dort eher tote Hose? Oder willst Du es besser als gut machen und postest gleich vier- oder fünfmal am Tag eine Neuigkeit? In beiden Fällen tust Du Deiner Seite keinen Gefallen. Denn man kann tatsächlich nicht nur zu wenig posten, sondern auch zu viel. Wie fast überall im Leben hilft viel nicht immer viel.

Es gibt keine exakte Formel, die auf jede Facebook-Seite angewendet werden kann. Es gibt aber Daumenregeln, an denen Du Dich orientieren kannst: Wenigstens 5-mal pro Woche solltest Du einen Beitrag veröffentlichen. Diese 5 Beiträge sollten natürlich nicht geballt an einem Tag erscheinen, sondern über die Woche verteilt. Mit der Facebook-Statistik und der Planungsfunktion kannst Du den idealen Zeitpunkt dafür herausfinden und die Veröffentlichung im Voraus planen.

 

Facebook-Fehler #4: Keine Individualität

Bleiben wir bei Deinen Beiträgen und prüfen sie genauer. Sind sie individuell geschrieben, mit einer persönlichen Note, oder wirken sie wie aus einem Werbeflyer kopiert? Facebook ist nicht der Ort für Werbetexte. Deine Fans haben ein sehr gutes Gespür dafür, ob sie gerade mit Worthülsen und aufpolierten Adjektiven zum Kauf Deines Produktes bewegt werden sollen. Also verzichte lieber gleich darauf.

Das heißt, Du darfst Dein Produkt gar nicht erwähnen? Nein, das wäre auch nicht richtig. Aber statt Dein Produkt zu bewerben zeige, wie es konkrete Probleme von Kunden löst. Aber auch Informationen und Inhalte rund um Deine Branche sind spannend. Frage Dich beim Verfassen eines jeden Beitrags eins: Bietet dieser Beitrag meinen Fans einen Mehrwert?

 

Facebook-Fehler #5: Rechtschreibung

Wo wir schon bei Beiträgen sind: Sind sie auch fehlerfrei?

Das menshliche Gehiern kann eine Text auhc mit fehlern verstehn.

Die Frage ist, welchen Eindruck der Text damit macht. Denke daran, dass Deine Facebook-Seite ein offizieller Unternehmensauftritt ist. Auch, wenn der Ton auf Facebook etwas lockerer ist, heißt das nicht, dass Schreibfehler ignoriert werden. Es gilt dasselbe wie für Deine Homepage und Deine Werbeflyer: Schreibfehler wirken schlampig. Unbewusst werden Deine Leser sich fragen, ob Du bei Deinem Produkt genauso schlampig arbeitest.

Wenn Du niemanden hast, der Deine Beiträge Korrektur liest, schreibe sie wenigstens in Word vor und nutze die Rechtschreibkorrektur, um die meisten Fehler zu entdecken.

 

Facebook-Fehler #6: Fragen und Kommentare ignorieren

Facebook ist ein großartiges Medium für Diskussionen. Kommentare unter Deinen Beiträgen bedeuten, dass sie für die Nutzer so wichtig sind, dass sie sich die Zeit nehmen, etwas dazu zu schreiben. Außerdem steigt durch Kommentare Deine Reichweite. Kurz gesagt: Damit Deine Seite richtig gut läuft, brauchst Du den Austausch mit den Fans.

Viele Seitenbetreiber verzweifeln deshalb daran, dass sie nur wenige Kommentare unter ihren Beiträgen erhalten. Wenn Deine Fans also den Austausch beginnen, ignoriere sie auf keinen Fall. Nur wenig ist tödlicher für die Interaktion einer Seite als der Eindruck, dass der Seitenbetreiber gar kein Interesse am Austausch hat. Durch Schweigen vermittelst Du, dass Du gar keine Lust hast, Dich mit Deinen Kunden auseinanderzusetzen, sondern nur Dein Produkt an den Mann bringen willst.

Antworte deshalb zügig auf Kommentare. Wenn Fragen gestellt werden, für die Du einen Augenblick recherchieren musst, gib trotzdem eine kurze Rückmeldung und sage, dass Du Dich darum kümmerst.

 

Facebook-Fehler #7: Falsche Bilder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein unpassendes Bild leider auch. Ehe Du Grafiken verwendest, prüfe also, ob sie auch wirklich zu Deinem Unternehmen passen. Dafür ist nicht nur die Qualität ausschlaggebend, sondern auch der Inhalt des Bildes.

Storytelling mit Grafiken ist sehr mächtig, aber nicht immer leicht umsetzbar. Du kannst ein Bild persönlich sehr mögen, und dennoch kann es unpassend für Dein Unternehmen sein. Frage Dich also nicht nur, ob ein Bild Dir gefällt, sondern insbesondere, ob es die Emotionen vermittelt, für die Dein Produkt steht.

Die Qualität muss natürlich auch stimmen. Produktfotos sollten gut ausgeleuchtet sein. Fotos, die unterwegs, z. B. auf Messen, entstehen oder einen Einblick auf Deinen Arbeitsplatz gewähren, dürfen auch ruhig mit dem Handy gemacht werden. Achte aber auch auf eine angemessene Qualität.

 

Fazit

Facebook-Fehler unterlaufen einem schneller, als man denkt. Das ist insbesondere dann ärgerlich, wenn man sich dessen gar nicht bewusst ist. So macht man sich dann viel Arbeit, ohne einen Erfolg zu haben.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Facebook-Seite nicht vorankommt, schnappe Dir also einmal diese Liste und prüfe Deine Seite ganz genau. Vielleicht hat sich ja ein Fehlerteufel eingeschlichen. Und wenn hinterher immer noch Fragen bestehen, helfen wir Dir gerne weiter.


Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.