Das Einrichten Deiner Präsenzen ist schon der halbe Weg zu einem ordentlichen Social-Media-Misserfolg. Es gibt jedoch einige Dinge, auf die Du unbedingt achten solltest, wenn Du den Auftritt Deines Unternehmens in den Sand setzen willst.

Dieser Artikel kann Spuren von Sarkasmus enthalten. Große Spuren.

 

So baust Du einen Social-Media-Misserfolg

 

Social-Media-Misserfolg auf allen Kanälen

Nicht kleckern, klotzen: Es gibt zahllose Social-Media-Plattformen dort draußen. Um wirklich etwas zu bewegen, musst Du auf mindestens einem Dutzend davon angemeldet sein. Keine Sorge, das macht nicht mehr Arbeit. Teile einfach auf allen Präsenzen die genau gleichen Inhalte. So sparst Du Zeit und vervielfältigst gleichzeitig Deine Reichweite.

 

Werbung und Verkaufen

Social Media ist ideal, um kostenlos Werbung für Deine Produkte zu machen und so die Verkäufe anzukurbeln. Also nutze diese Chance ausführlich aus, denn zu viel Werbung gibt es gar nicht. Wenn Du Deinen Social-Media-Misserfolg wirklich ernsthaft angehen willst, kannst Du zudem ein ordentliches Werbebudget investieren, um Deine Werbung noch weiter zu streuen.
Tipp: Verzichte auf eine zu enge Eingrenzung der Zielpersonen Deiner Werbung. Streue wirklich weit, auch außerhalb Deiner Zielgruppe.

 

Zeige Dich!

Damit Deine potentiellen Kunden Dich kennen lernen, solltest Du Deine Produktwerbung mit vielen Beschreibungen von Dir würzen. Sei nicht kleinlich und zeige Deinen Fans, wie großartig Du bist. Inszeniere Dich wie ein Star, denn genau das wollen Deine zukünftigen Kunden sehen.

 

Kampagnen für den Social-Media-Misserfolg

Plane ausschließlich in Kampagnen. Statt langfristig Beziehungen aufzubauen und in die Zukunft zu planen, solltest Du Dich immer nur auf das nächste kurzfristige Ziel konzentrieren. Gib richtig Gas für einen Buchverkauf in einem Monat, um dann wieder zu pausieren und später die nächste Kampagne für ein neues Produkt zu starten.

 

Grafiken sind billig

Setz auf Masse statt Klasse. Statt sich viele Gedanken um ein Bild zu machen, dass die Leute anspricht und unterhält, nutze diese Zeit lieber für fünf einfache Bilder, mit denen Du direkt für Deine Produkte wirbst. Wozu den Umweg gehen, ein Bild zu kreieren, dass das Lebensgefühl Deines Produktes vermittelt, wenn Du das Produkt selbst bewerben kannst? Für einen ordentlichen Social-Media-Misserfolg sind platte Werbegrafiken unabdingbar!

 

Teile nichts Fremdes!

Hilf um Gottes Wille nicht noch Deinen Mitbewerbern dabei, bekannt zu werden. Teile ausschließlich Deine eigenen Inhalte, und diese dafür umso häufiger. Der Austausch mit andere Experten Deines Gebietes bringt Dir  schließlich nichts, außer dass Deine Fans am Ende zum Konkurrenten abwandern.

 

Überrasche!

Nichts ist langweiliger als Vorhersehbarkeit. Deine Fans wollen gar nicht, dass Du kontinuierlich Beiträge teilst. Sei stattdessen kreativ für Deinen Social-Media-Misserfolg und überrasche sie: Gib während einer Kampagne richtig Gas, um danach plötzlich gar keine Inhalte mehr zu erstellen. Das schürt die Neugier, und wenn Du dann wieder Aktivität zeigst, überwältige Deine Fans mit einer wahren Flut an neuen Inhalten.

 

Der Social-Media-Misserfolg braucht keine Kommunikation

Der Dialog mit Fans ist insbesondere eins: Arbeitszeit, die nicht bezahlt wird. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, kommuniziere mit Kunden, die auch tatsächlich Deine Produkte gekauft haben. Aber alle anderen sollten sich bewusst machen, dass sie keinen Anspruch auf Deine kostbare Zeit haben, nur um sich auszutauschen.

 

Haben wir Tipps für einen wirkungsvollen Social-Media-Misserfolg vergessen? Dann freuen wir uns, wenn Du diese mit uns teilst!

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2 Comments

  1. Ein guter interessanter Beitrag, der einmal auf nicht zu ernste Weise darstellt, was man als Anfänger alles falsch machen kann.
    Warum man aber zum Beispiel nicht Informationen und Neuigkeiten gleichzeitig auf mehreren Social Media Kanälen veröffentlichen sollte, erklärt sich aus dem Artikel nicht so richtig.

    1. Hallo Mirko,

      es freut mich, dass der Artikel gefällt.
      Natürlich spricht nichts dagegen, eine Information auf mehreren Netzwerken zu veröffentlichen. Aber es sollte auf eine identische Formulierung auf jedem Netzwerk verzichtet werden. Als klassisches Beispiel nenne ich einmal Facebook und Twitter, die ganz unterschiedliche Ansprüche an einen Beitrag haben. Auf Twitter gilt die Begrenzung auf 140 Zeichen, bei Facebook habe ich ein wenig mehr Raum um zu formulieren.
      Es kommt mehr darauf an, einen Beitrag auf das jeweilige Netzwerk anzupassen, statt überall einen identischen Text zu veröffentlichen.

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