SEO, Suchmaschinenoptimierung, ist der Garant für unglaubliche Besucherzahlen. Einmal richtig umgesetzt, läuft der Blog quasi von alleine.
Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Aber damit dein Blog richtig gut läuft, braucht es nicht nur SEO, sondern auch gute Inhalte, Kontinuität beim Veröffentlichen und Verknüpfungen in die sozialen Netzwerke. Ignorieren solltest Du SEO aber noch lange nicht, denn es ist ebenfalls ein wichtiger Baustein für Deinen Blog Erfolg. Wenn Du diese Punkte beachtest, hast Du schon sehr viel geschafft:

 

SEO für Einsteiger

Schreibe für Suchmaschinen – und für Leser

Schreibe Deine Artikel weder ausschließlich für Leser noch ausschließlich für Suchmaschinen. Schreibst Du nur für Suchmaschinen, stopft Du Deine Artikel und Überschriften mit Keywords voll und verwendest steife Formulierungen, die niemand lesen will. Schreibst Du nur für die Leser, ist es deutlich weniger schlimm, aber Du verlierst dabei schnell ein paar Punkte aus den Augen, die von den Suchmaschinen sehr gut bewertet werden und verschenkst Potential.

Finde also einen Mittelweg: Spannende Artikel, die auch von Suchmaschinen gemocht werden. Dabei kommen Dir die Suchmaschinen ein großes Stück entgegen, denn sie wollen natürlich insbesondere die Artikel gut platzieren, die bei Lesern beliebt sind.
Dies fängt schon bei der Überschrift an: Sie taucht in den Suchergebnissen einer Suchmaschine auf und muss die Nutzer zum Klicken verleiten. Der tollste Artikel bleibt ungelesen, wenn seine Überschrift hier nicht punktet. Eine klare Überschrift, die klar sagt, worum es geht, macht sowohl die Suchmaschinen als auch Deine Leser glücklich.

Qualität vor Quantität

Viel hilft nicht unbedingt viel. Zumindest nicht, wenn das viel eher von mittelmäßiger Qualität ist. Tu Dir selbst den Gefallen und stopfe Deinen Blog nicht mit halbgaren Artikeln voll, sondern biete Deinen Lesern nur beste Qualität. Mittelmäßige Artikel, die nur produziert wurden, um Menge zu erzeugen, werden links liegen gelassen. Außerdem werfen sie ein schlechtes Bild auf Dich: Wenn Du bei Deinem Unternehmensauftritt im Internet keine gute Arbeit machst, ziehen Deine Leser schnell den Schluss, dass Du auch sonst nicht auf hochwertige Arbeit setzt.
Das heißt nicht, dass Du nur das absolute Minimum schreiben sollst. Nutze die Möglichkeit eines Blogs, ausführlich über ein Thema zu schreiben. Aber achte zu allererst darauf, dass die Qualität stimmt.

Was Qualität mit SEO zu tun hat? Eine ganze Menge: Nur gute Artikel werden kommentiert und weitergeteilt. Und dies hat wiederum Einfluss auf die Platzierung in den Suchmaschinen. Gute Artikel führen zudem dazu, dass andere Seite auf sie verlinken, was sich ebenfalls positiv auf die Platzierung bei Google & Co. auswirkt.

SEO braucht Links

„Linkbuilding“ ist ein großartiges Buzzword, wenn es um SEO geht. Links von anderen Webseiten auf Deine Seite sind ohne Frage wichtig. Sie geben den Suchmaschinen einen sehr guten Hinweis darauf, wie beliebt eine Seite ist: Je besser der Inhalt, desto beliebter die Seite, desto mehr Links verweisen darauf.
Fange jetzt aber nicht überstürzt an, Linkbuilding zu betreiben. Gute Links brauchen Zeit. Knüpfe Kontakte zu anderen Bloggern, indem Du ihre Artikel kommentierst und ihre Artikel in Deinem Blog verlinkst. Bald werden sie es ebenso bei Dir tun, und Du erhältst ganz natürliche starke Links von guten Seiten.

Keywords

Keywords sind ebenfalls ein Kernelement beim SEO. Sie sind die Suchbegriffe, mit denen Nutzer die Suchmaschinen füttern. Kommt ein Keyword häufig (bzw. genau in der richtigen Menge an den richtigen Stellen) in einem Deiner Artikel vor, bekommt er eine gute Platzierung, wenn jemand nach diesem Begriff sucht.

Mache nun aber nicht den Fehler, jeden Artikel mit Keywords vollzustopfen. Die Algorithmen der Suchmaschinen bewerten dies schnell als billigen Versuch, sie zu manipulieren. Außerdem tut es der Qualität Deines Artikels nicht gut, wenn jedes zweite Wort Dein Keyword ist.
Ein guter Schnitt ist, dass das Keyword einmal pro ~150 Worten verwendet werden sollte. Wenn Du einen WordPress-Blog nutzt, solltest Du unbedingt das SEO-Plugin von Yoast verwenden, das Dir eine große Hilfe dabei ist, Deine Artikel mit SEO aufzupolieren. Leider hinkt dieses Plugin in einem Punkt noch hinter den Suchmaschinen her: Während Google & Co. es längst geschafft haben, auch Abwandlungen eines Keywords zu erkennen (Tweet, tweeten, Tweets absetzen), schafft das Plugin dies noch nicht. Eine große Hilfe ist es trotzdem.

Fazit: SEO ist machbar

SEO ist kein Hexenwerk. Zumindest nicht nur.
Und Du musst keine professionelle SEO-Agentur sein oder anheuern, damit Dein Blog eine gute Platzierung in den Suchmaschinen bekommt. Wenn Du einige grundlegende Dinge beachtest, kommst Du schon sehr weit.


Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

1 Comment

Martin · 21. Juni 2016 at 10:36

Hallo, guter Artikel! Kann nur bestätigen, dass guter Content auch “Links” benötigt. Gerade in wettbewerbsintensiven Bereichen kann ein guter Link das Zünglein an der Waage sein. Google hat ja erst vor kurzem bestätigt, dass Links und Content die wichtigsten Rankingfaktoren sind (Quelle: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/google-bestaetigt-die-wichtigsten-ranking-faktoren-links-und-content/)

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