Social Media, SEO, Social SEO, SMO – wenn Sie sich mit den verschiedenen Möglichkeiten Ihr Unternehmen im Internet zu präsentieren beschäftigt haben, werden Sie sehr wahrscheinlich schon über diese Begriffe gestolpert sein. Aber gerade für Einsteiger können sie schnell ein unübersichtliches Chaos bilden und die Fragen aufkommen lassen, ob das nicht eigentlich alles dasselbe ist und was genau davon eigentlich nötig ist.

 

SEO = Suchmaschinenoptimierung

Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung. Der Sinn dieser Optimierung von Webseiten ist es, dass diese einen möglichst hohen Platz in den Suchergebnissen der Suchmaschinen bekommen und dadurch häufiger gefunden und besucht werden.

Die meisten Internetnutzer informieren sich heutzutage im Internet, ehe sie eine Kaufentscheidung treffen. Nur eine Webseite oder ein Blog zu haben, reicht für ein Unternehmen allerdings nicht mehr aus, um von potentiellen Kunden gefunden zu werden: Schon die unteren Suchergebnisse auf der ersten Seite einer Suchmaschine werden kaum noch angeklickt, und nur ein verschwindend geringer Bruchteil der Nutzer blättert überhaupt bis zur zweiten Seite weiter. Wer seine Webseite oder Blog nicht für Suchmaschinen optimiert geht also auch mit guten Inhalten schnell im Datenmeer des Internets unter, ohne seine Kunden zu erreichen.

 

Was sind Social SEO und SMO?

Die Abkürzung SMO steht für Social Media Optimierung, während Social SEO sich als soziale Suchmaschinenoptimierung übersetzen lässt. Eine exakte Abgrenzung zwischen Social SEO und SMO gibt es leider nicht, was oft unnötig verwirrend ist. Auch, wenn beide Begriffe noch oft synonym verwendet werden, kristallisiert sich an einigen Stellen diese Unterscheidung heraus:

SMO beschäftigt sich damit, Webseiten dahingehend zu optimieren, dass die Inhalte leichter und öfter in sozialen Netzwerken geteilt werden.
Das Ziel von Social SEO ist währenddessen die Optimierung der Auftritte in den sozialen Netzwerken.

Eine exakte Unterteilung ist in Deutschland allerdings wie gesagt nicht üblich, sondern soll hier der Vollständigkeit halber aufgeführt werden.

 

Und was nützt mir nun Social Media bei der Suchmaschinenoptimierung?

Die Notwendigkeit einer für Suchmaschinen optimierten Webseite oder Blogs ist sich inzwischen den meisten Webseitenbetreibern bewusst. Doch der genaue Nutzen von Social Media in diesem Kontext ist oft noch unklar. Dabei bietet Social Media viele Möglichkeiten:

Eindeutig positiv auf die Positionierung in den Suchmaschinen wirken sich sogenannte Social Signals aus. Dies sind Links, die dadurch entstehen, dass Ihre Inhalte in den sozialen Netzwerken empfohlen und geteilt werden. Allein durch positive Bewertungen werden zwar keine riesigen Sprünge in den Suchergebnissen bewirkt, aber viele gute Bewertungen in den sozialen Netzwerken können z.B. den Ausschlag zwischen zwei Plätzen geben.

Werden Ihre Beiträge in den sozialen Netzwerken weiter verbreitet, erhöht sich auf diese Weise die Reichweiter Ihrer Webseite und Ihres Blogs ungemein. Erreichen Ihre Beiträge andere Blogger, die sich für Ihre Inhalte interessieren und diese in eigenen Artikeln aufgreifen, erhalten Sie zudem die wichtigen Backlinks, die wiederrum Ihrer Platzierung in den Suchergebnissen zugute kommen.

 

Was kann ich tun?

Wenn Sie Social Media Optimierung für Ihre Unternehmensseite nutzen wollen, gibt es einige leicht zu beachtende Punkte, die Ihnen schon sehr dabei helfen werden:

  • Bieten Sie regelmäßig aktuelle Inhalte. Social Media lebt von der Aktivität der Präsenzen, und gerade für Unternehmenspräsenzen ist es wichtig, durch regelmäßige Beiträge immer wieder neuen Content für die Fans zu bieten.
  • Bieten Sie Inhalte, die gerne geteilt werden. Achten Sie schon beim Verfassen Ihrer Beiträge darauf, dass diese dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Das erhöht die Chance, dass diese sie mit ihren Freunden teilen wollen.
  • Erleichtern Sie es den Nutzern, Ihre Inhalte zu teilen. In Blogbeiträge können Sie zum Beispiel leicht Buttons der verschiedenen sozialen Netzwerke einbinden, so dass Ihre Leser diese ohne Mehraufwand teilen können, wenn sie ihnen gefallen.

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