Nachdem Du den Entschluss gefasst hast, einen Blog für Dein Unternehmen einzurichten, beginnt die Suche nach der geeigneten Blog-Software. Die Vielzahl der großen und kleinen Anbieter kann Blog-Einsteiger schnell erschlagen oder sogar abschrecken. Wir empfehlen Dir, einen WordPress-Blog einzurichten, da WordPress Dir sehr vielseitige Möglichkeiten für Deinen Blog bietet und zugleich kostenlos ist.

 

Warum Du einen WordPress-Blog nutzen solltest

 

 

Tipp: Um alle Vorteile von einem WordPress-Blog zu nutzen, ist es nötig, die Software auf selbst angemieteten Webspace zu hosten. Mehr dazu erfährst Du hier. Die Vor- und Nachteile dieses Artikels beziehen sich auf ein selbst gehostetes Blog.

 

 

Vorteile von einem WordPress-Blog

WordPress gehört als einer der großen Bloganbieter zu den bekanntesten Namen im Bereich Bloggen. Das liegt insbesondere an den großen Vorteilen, die WordPress gegenüber anderen Bloganbietern hat.

Suchmaschinenoptimierung
SEO, die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung, steht für das Optimieren Deiner Blogbeiträge, damit diese von Suchmaschinen bessere Plätze in den Suchergebnissen erhalten. WordPress nimmt Dir durch die integrierte Suchmaschinenoptimierung einen Großteil dieser Arbeit ab, so dass Sie sich ganz auf Deine Artikel konzentrieren kannst.

Intuitive Bedienung
Nach einer kurzen Einarbeitung kannst Du WordPress sehr einfach nutzen. Bestimmte Plugins fügen neue Funktionen hinzu, die sich aber alle nahtlos in das bestehende Menü einfügen. So bleibt alles „aus einem Guss“.

Individuell anpassbar
Dein WordPress-Blog ist ein Grundgerüst, das bereits als vollständiger Blog funktioniert. Du kannst es aber mit den passenden Plugins und Themes weiter an Deine Ansprüche anpassen. Du entscheidest, welches Aussehen und welche Funktionen Dein Blog Deinen Lesern bieten soll. WordPress bietet eine große Anzahl kostenloser Themes, mit denen Du einen professionellen Auftritt gestalten kannst.

WordPress kann mehr als bloggen
Ein WordPress-Blog ist nicht nur auf Blogartikel ausgelegt. Du kannst auch statische Seiten erstellen und so eine komplette Webseite mit WordPress aufbauen. Unsere B2N-Webseite wurde z. B. komplett mit WordPress erstellt. So kannst Du jederzeit selbst Änderungen an Texten vornehmen, ohne von einem Webentwickler abhängig zu sein, der Deine Webseite für Dich pflegt.

WordPress hat viele Nutzer
Da viele Blogger ein WordPress-Blog besitzen, ist der Druck auf WordPress groß, immer up to date zu bleiben, die Software weiter zu entwickeln und auf die Nutzer einzugehen. Wann es Software-Updates gibt, wird Dir direkt im Arbeitsbereich Deines Blogs angezeigt. Außerdem gibt es viele Nutzer, die ähnliche Fragen haben wie Du oder Dir bei Schwierigkeiten weiterhelfen können, so dass Du nicht von einer Support-Hotline abhängig bist.

Verknüpfung mit anderen Social-Media-Kanälen
Ein WordPress-Blog lässt sich über verschiedene Plugins sehr gut mit Deinen anderen Social-Media-Auftritten verknüpfen, so dass z. B. neue Artikel automatisch auf Twitter geteilt werden oder Du unter jedem Artikel Buttons einblendest, die es Deinen Lesern erleichtern, einen Artikel zu teilen.

Gute Ladezeiten
Wordpress bietet grundlegend eine sehr gute Ladezeit. Dies verhindert, dass Deine Leser mehrere Sekunden warten müssen (und schlimmstenfalls Deinen Blog wieder verlassen), bis eine Seite aufgebaut ist.

 

Nachteile von einem WordPress-Blog

Trotz aller Vorteile hat auch WordPress ein paar Nachteile. Diese werden in unseren Augen von den Vorteilen mehr als ausgeglichen, gehören aber trotzdem an diese Stelle.

Einschränkungen im Design
Wordpress bietet eine sehr große Zahl kostenloser Themes, mit denen Du das Design von Deinem WordPress-Blog anpassen kannst. Aber trotz der großen Auswahl ist nicht immer das Richtige dabei, so dass Du ggf. auf kostenpflichtige Themes zurückgreifen musst. Diese kosten beim Kauf einmalig etwa 30 Dollar. Natürlich kannst Du auch von einem Programmierer ein einzigartiges Theme für Deinen Blog entwerfen lassen.

Programmierkenntnisse
Sie müssen nicht CSS und html beherrschen, um Deinen WordPress-Blog zu nutzen. Allerdings ist es öfters einfacher, die nötigen Grundkenntnisse zu haben, um kleinere Änderungen in der Programmierung vornehmen zu können. Die Erklärungen anderer Nutzer hierzu sind sehr oft sehr technisch und für Laien nur schwer verständlich.

Plugins: Unübersichtlich und langsam
Bei WordPress findest Du für alles nicht nur ein, sondern gleich mehrere Plugins. Zwar gibt es eine Sternebewertung von anderen Nutzern, welche die Orientierung erleichtern soll, aber dennoch kann die Wahl des richtigen Plugins Zeit kosten. Wenn Du außerdem zu viele Plugins auf Deinem WordPress-Blog nutzt, wirkt sich dies schnell negativ auf die Ladezeiten aus.

Nicht alle Plugins sind immer kompatibel
Plugins werden von ihren Machern geupdatet, so dass sie manchmal den Neuerungen der WordPress-Software hinterher hinken und es nach einem Update Deines Blogs plötzlich Schwierigkeiten gibt. Dies ist allerdings nur bei wenigen Plugins der Fall.

WordPress hat viele Nutzer
Da WordPress so beliebt ist, ist es natürlich auch ein lohnendes Ziel für Hacker. Halte deshalb die Software immer aktuell und verwende nur Plugins von der offiziellen WordPress-Seite.

Kennst Du weitere Vor- oder Nachteile von WordPress? Dann freuen wir uns, wenn Du Deine Erfahrungen mit uns teilst.

Du willst mehr über das Bloggen erfahren? Dann stöbere in unserem Blogging-Leitfaden! Dort findest Du viele Tipps und Tricks rund um Deinen Blog.

Categories: Blogging

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

2 Comments

Frank Stachowitz · 3. September 2014 at 12:25

Die Vorteile überwiegen, so ist WordPress eine fest Größe, um eine Website oder Blog umzusetzen. Alles was beliebt ist, wird auch gern von Hackern genutzt. Dennoch steht die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund und das zählt für viele Nutzer. Spezifische Anpassungen sollten immer von einem Programmierer gemacht werden, sofern es für das Unternehmen zugeschnitten sein soll.

    Frauke Bitomsky · 3. September 2014 at 12:49

    Das sehen wir ebenso. Eine Software ganz ohne Nachteile wird es wahrscheinlich niemals geben, so dass wir mit WordPress schon sehr viel Glück haben. Gerade für ein wirklich individuelles Design und sehr spezifische Anpassungen lohnt es sich auf jeden Fall, mit einem Programmier zusammenzuarbeiten.

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