Nutzt Du Pinterest für Dein Marketing, solltest Du unbedingt bloggen.

Kurz, knapp, präzise, mein Rat. Typisch norddeutsch eben 🙂

Leider werden sowohl Pinterest als auch das Blogging im deutschsprachigen Raum oft genug noch sehr stiefmütterlich behandelt. Und deswegen nutzen auch immer noch viel zu wenige Selbstständige die Kraft der Kombination dieser beiden Instrumente. Denn während sowohl ein gut geführter Pinterest-Auftritt als auch ein strategisch betriebener Blog jeder für sich Deinem Business bereits viel Gutes tun, sind sie gewissermaßen perfekt geeignet, um kombiniert zu werden.

Denn Blogging für Pinterest holt das Beste aus beiden Instrumenten heraus:

 

Mehr Content für Pinterest

Ein recht selbsterklärender Punkt, sowie ein Punkt, warum Du generell unbedingt bloggen: Ein Blog liefert Dir eine riesige Quelle an Content für Deine Social-Media-Präsenzen und gerade für Pinterest.

Willst Du regelmäßig die empfohlene Menge Pins pro Tag veröffentlichen, willst aber nicht viele Fremdpins (und schon gar nicht viele Repins!) pinnen, ist ein Blog Gold wert. Denn zu jedem neuen Blogartikel kannst und solltest Du eine gewisse Zahl verschiedener Pins erstellen.

Es gibt keinen Grund, jeden Blogartikel nur ein einziges Mal zu pinnen. Um das Optimum herauszuholen und auszuprobieren, was bei Deiner Leserschaft am besten funktioniert,

Warum Du als Pinterest-Nutzer unbedingt bloggen solltest

Mehr Info anbieten

Ein Blog bietet Dir die Möglichkeit, mehr Informationen, Anleitungen und Beispiele rund um Dein eigenes Angebot anzubieten. Du kannst damit eine Inhaltstiefe bieten, die Deine Produktseite schlicht aus allen Nähten platzen lassen würde.

Wie wird Dein Produkt am besten, am effektivsten, am zeitsparendsten, am sichersten angewendet?

Was ist eine besondere Eigenschaft Deines Produkts, die Konkurrenzprodukte nicht haben?

Welches Deiner Produkte kann Dein Wunschkunde besonders gut für Aufgabe x verwenden? Welches Produkt passt besonders gut zu Anlass y?

Was sind Einsatzmöglichkeiten Deines Produkts, auf die Dein Wunschkunde vielleicht noch nicht gekommen ist?

Welche Fragen werden Dir häufig zu Deinem Produkt gestellt?

Welche Gründe könnte Dein Wunschkunde haben, nicht zu kaufen?

Zack, die ersten sechs Blogartikel-Ideen sind fertig. Und ich bin sicher, Dir fallen wesentlich mehr ein, wenn Du Dich in die Lage Deines Wunschkundens versetzt und Deiner Kreativität freien Lauf lässt.

 

Mehrwert statt Werbung

Klar kannst und solltest Du auch Deine Produkte direkt pinnen – vorausgesetzt, Du bietest sie in Deinem eigenen Shop an (dazu später mehr!).

Pinnst Du allerdings nur Deine Produkte, ist Dein Pinterest-Profil ein einziges, großes “Kauf mich!!”. Viele Nutzer wollen Dich aber erst einmal kennenlernen, bevor sie etwas von Dir kaufen. Und je hochpreisiger und erklärungsintensiver Dein Angebot ist, desto wahrer ist diese Aussage.

Wenn Du Deine Blogartikel pinnst, erfüllst Du genau dieses Bedürfnis. Nicht nur haben Deine Wunschkunden Kontakt zu Deiner Marke in einem nicht werbenden Kontext, sondern Du hast auch die Gelegenheit, ihnen genau die Informationen zu geben, die sie vielleicht von einem Kauf abhalten würden.

Und eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, die vor allem auf Pinterest super funktioniert: Listenartikel, die eine Auswahl Deiner Produkte vorstellen! “Die 5 romantischsten Geschenke für Deine(n) Liebste(n) zum Valentinstag”, “Die 7 besten Tools, um bei Deinem Online-Marketing Zeit zu sparen” und vieles mehr.

Warum Du als Pinterest-Nutzer unbedingt bloggen solltest

Externe Plattformen einbinden

Es ist zwar bedauernswert, aber dennoch Fakt: Pinnst Du Pins, die zu einer anderen als Deiner verifizierten Website führen, bekommen diese Pins eine deutlich geringere Reichweite.

Dies betrifft sowohl Pins zu Deinen Produkten auf Marktplatz-Plattformen wie Etsy als auch Affiliatelinks zu Produkten, die Du gegen Provision empfiehlst.

Auf Deinem Blog kannst Du allerdings so viel zu externen Plattformen verlinken, wie Du möchtest. Du kannst Blogartikel schreiben und Deine Produkte auf Etsy vorstellen. Oder Deine Affiliateprodukte bei Amazon, Awin, Digistore24 oder welcher Plattform auch immer empfehlen.

Und für diese Blogartikel kannst Du dann Pins veröffentlichen. Und weil die Links zu Deiner eigenen Website führen, bekommen sie auch die volle Reichweite.

 

Traffic gewinnen durch zwei Suchmaschinen

Ein guter Grund, warum auch die, die Pinterest (noch 😉 ) nicht nutzen, unbedingt bloggen: Google mag Blogs. Ein regelmäßig und hochqualitativ gepflegter Blog hat die besten Chancen, in den Ergebnissen der Suchmaschine weit vorne angezeigt zu werden. Somit finden Dich neue Besucher also nicht nur auf Pinterest, sondern auch auf Google (oder anderen Suchmaschinen, aber Google ist und bleibt der Platzhirsch).

Während die genaue Art und Weise, wie der Google-Algorithmus Webseiten bewertet, eine Wissenschaft an sich ist und das Gleiche für SEO (Suchmaschinenoptimierung) gilt, kennen wir einige Faktoren, die klar für einen Blog sprechen. So bewertet Google Webseiten positiv, die viel hochwertigen, nützlichen Content bieten und regelmäßig aktualisiert werden – Eigenschaften, die ein guter Blog besitzt.

Eignest Du Dir dann noch zumindest SEO-Grundlagen an, machst eine sorgfältige Keywordrecherche, um herauszufinden, welche Suchbegriffe Deine Wunschkunden benutzen, und optimierst Deine Blogartikel auf diese Begriffe, steht einer guten Position in den Google-Ergebnissen – mit etwas Geduld – nichts mehr im Weg.

 

Unbedingt bloggen – wie fängst Du an?

Mach Dich erst einmal nicht wegen der Technik verrückt – wie Du Deinen Blog technisch umsetzt, ist erst einmal zweitrangig. Hauptsache, Du fängst an!

Ich empfehle in der Regel WordPress als guten Einstieg, und die allermeisten Hosting-Services installieren WordPress inzwischen automatisch.

Aber bevor Du Dir den Kopf über Themen, Designs und Redaktionspläne zerbricht, kläre für Dich die Frage: Für wen bloggst Du? Sprich wer ist Dein Wunschkunde, und welches Problem dieser Person löst Dein Angebot?

Danach überlege Dir, zu welchem Ziel Du Deinen Wunschkunden bringen willst. Und dann erarbeite, wie Dein Blog den Wunschkunden Schritt für Schritt zu diesem Ziel bringt.

Und am Allerwichtigsten: Fang an!

Willst Du wissen, wie Du verdammt gute Blogartikel schreibst? Hier erklären wir es Dir!

 

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2 Comments

  1. Vielen Dank für die vielen nützlichen Tipps: ich werde unseren Followern diesen Beitrag sehr gerne weiter empfehlen.

    Beste Grüße,
    Eddy

    1. Sehr gerne, Eddy, und vielen Dank! Ich bin immer noch erstaunt, dass doch so einige Leute, die Pinterest nutzen, noch keinen Blog haben – dabei passt es so gut zusammen!

      Viele Grüße
      Stefanie

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