Wenn Du erfolgreich bloggen willst, willst Du verdammt gute Blogartikel schreiben. Denn es sind die guten Inhalte Deines Blogs, die Deine Leser ansprechen und Dir nach und nach mehr Bekanntheit bringen.
Allerdings hat nicht jeder das Gefühl, gut schreiben zu können. Dann lähmt der eigene Anspruch schnell, obwohl Du viele Einfälle für gute Blogartikel hast. In diesem Fall gibt es aber Abhilfe: Wenn Du einige grundlegende Regeln beachtest, steht Deinen eigenen Artikeln nichts mehr im Weg.

 

Die Anatomie verdammt guter Blogartikel

 

Überschrift und Bild – Dein Blogartikel will auffallen

Die Bedeutung einer knackigen Überschrift sollte nie unterschätzt werden. Sie springt Deinen Lesern ins Auge und soll sie verführen, den dazugehörigen Artikel zu lesen. Im Internet gibt es ein Überangebot von Inhalten. Viele davon reichen nicht an Deine Inhalte heran, aber potentielle Leser wissen dies erst, nachdem sie Deine Blogartikel gelesen haben. Deshalb ist es wichtig, dass sie auffallen.
Gute Überschriften sind kurz, machen neugierig und bringen auf den Punkt, was der Leser vom Artikel erwarten kann. Lies Dir verschiedene Tipps für gute Überschriften durch und lass Dich inspirieren.
Ebenso wichtig ist aber auch ein Artikelbild. Bilder springen ins Auge und veranschaulichen den Blogartikel, noch ehe die Überschrift gelesen wurde. Abhängig vom Design Deines Blogs werden die Artikelbilder zusammen mit der Überschrift angezeigt. Und auch ein über Deine Facebook-Seite geteilter Blogartikel wird mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn Du ein Artikelbild gewählt hast. Nicht zuletzt werden Deine Leser das Bild spätestens dann sehen, wenn sie Deinen Artikel geöffnet haben. Investiere also Zeit in die Auswahl eines passenden Bildes.

 

Die Einleitung festigt das Interesse

Deine Überschrift und das Artikelbild haben das Interesse Deiner Leser geweckt. In der Einleitung geht es darum, dieses Interesse zu festigen. Sie soll nur einen Überblick geben und nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Dafür ist der eigentliche Artikel da. In wenigen Sätzen fasst Du den Inhalt Deines Blogartikels zusammen: Das Problem, das Du behandelst, und die Lösung, die Du bietest. Dadurch versicherst Du Deinen Lesern, dass Dein Blogartikel das enthält, was die Überschrift versprochen hat, und schürst das Interesse auf den Text.
Verschwende keinen Platz für lange Einführungen. Nutze einen starken ersten Satz, der die Spannung fortführt, die Du mit der Überschrift aufgebaut hast. Deine Leser haben Deinen Artikel geöffnet, weil die Überschrift sie interessiert, deshalb kannst Du ohne lange Einführung direkt zum Inhalt Deines Artikels kommen.

 

Gute Blogartikel gehen in die Tiefe

Im Kernteil Deines Artikels hast Du den nötigen Raum, um das Thema so ausführlich wie nötig zu behandeln. Wenn es sehr ergiebig ist, kannst Du den Blogartikel unterteilen und als Artikelreihe in Deinem Blog veröffentlichen.
Wichtig ist eine klare Struktur. Folge einem roten Faden durch den Text und nutze Zwischenüberschriften, Absätze und Auflistungen, um ein abwechslungsreiches Textbild zu erschaffen. Denn niemand möchte einen langen Fließtext lesen, selbst wenn er inhaltlich gut ist. Schau Deinen Artikel in der Vorschau an: Wirkt er gedrungen und gequetscht, oder weckt seine Struktur die Lust ihn zu lesen?
Es gibt viele Tipps, um spannend für Blogs zu schreiben. Schau Dir diese ruhig an und übernehmen Sie, was Ihnen passend erscheint. Wichtig ist aber, dass Du Deinen eigenen Stil findest und bewahrst. Dein Blog wird authentischer und dadurch lesenswerter, wenn Deine Blogartikel nicht wirken, als wären sie aus einem Schreibratgeber heraus entstanden.

 

Das Ende ist wichtig

Das Schlusswort Deines Artikels entlässt Deine Leser wieder. Hier kannst Du die Kernbotschaft Deines Artikels noch einmal hervorheben, damit sie Deinen Lesern im Gedächtnis bleibt, selbst wenn sie einige Stellen Deines Artikels schon wieder vergessen haben sollten. Auch Handlungsaufforderungen oder Fragen an Deine Leser sind am Ende Deines Blogartikels gut aufgehoben.
Wichtig ist, dass beim Leser nicht das Gefühl entsteht, dass der Blogartikel sich am Ende verläuft, weil kein Schlusswort folgt, oder er durch ein abruptes Ende wie abgehackt zu lesen ist. Spicke ruhig in anderen Blogs, welche Abschlüsse sich gut am Ende eines Artikels machen.

Kennst Du gute Blogartikel, die einen gänzlich anderen Aufbau haben? Dann freuen wir uns, wenn Du diese mit uns teilst!

Du willst mehr über das Bloggen erfahren? Dann stöbere in unserem Blogging-Leitfaden! Dort findest Du viele Tipps und Tricks rund um Deinen Blog.

 

Categories: Blogging

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Unter "Leistungen" erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

2 Comments

ips-werkzeugtechnik · 12. Mai 2015 at 22:45

Interessant! Wir alle wissen, dass Content is king.

Frauke Bitomsky · 13. Mai 2015 at 11:58

Guter Content ist auf jeden Fall wichtig, denn über lieblos zusammengestückelte Texte täuscht auch die beste Struktur nicht hinweg. Aber damit guter Content besser und öfter gelesen wird, hilft eine gute Struktur auf jeden Fall.

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