Wie schnell lädt Dein Unternehmensblog? Hoffentlich nicht zu langsam. Denn rund 80% der Seitenbesucher verlassen eine Unternehmensseite direkt wieder, wenn diese nicht innerhalb von 3 – 4 Sekunden geladen ist. Für immer. Und je langsamer eine Seite lädt, desto schlechter rankt Google sie.
Zwei sehr gute Gründe also, Deinen Blog zu tunen und die Ladegeschwindigkeit zu beschleunigen. Mit diesen Tipps schaffst Du das auch, wenn Du kein Programmierer bist.

 

Blog Ladegeschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit messen

Ehe Du die Ladegeschwindigkeit verbessern kannst, musst Du erst einmal wissen, wie schnell Dein Blog überhaupt ist. Dafür gibt es zum Glück kostenlose Tools. Du gibst lediglich die URL Deiner Seite an und erhältst nach wenigen Augenblicken das Ergebnis. Du wirst sehen: Unter 4 Sekunden zu bleiben, ist nicht unbedingt einfach.

Das Tool Pingdom mag ich sehr gerne, da die Ergebnisse sehr übersichtlich präsentiert werden. Ehe Du den Test beginnst, stelle ein, dass Deine Seite von Amsterdam oder Stockholm aus getestet wird. So sind die Ergebnisse exakter, als wenn Dein Blog von Übersee untersucht wird: Für die Seite von B2N ergab sich eine Ladezeit von 2.51 Sekunden, wenn von Stockholm aus getestet wurde, aber eine von 3.66 Sekunden, als Dallas der Testort war.

Google Pagespeed hat den Vorteil, ein deutschsprachiges Tool zu sein. Nach der Analyse spuckt es die Baustellen aus, an denen Du noch nachbessern kannst.

Es lohnt sich auf jeden Fall, ein paar verschiedene Tools zu testen. Eine Auswahl findest Du z.B. in diesem Artikel von t3n.

Die Ladegeschwindigkeit steigern

Dich haben die ganzen Angaben dieser Tools nur verwirrt? Halb so wild. Mir geht es ehrlich gesagt nicht anders. Aber sie sollten Dir auf jeden Fall einen guten Überblick darüber, ob viel im Argen liegt oder nicht, und wie es um Deine Ladegeschwindigkeit bestellt ist.

Auch, wenn Du mit dem Ergebnis zufrieden bist, solltest Du an dieser Stelle weiterlesen und schauen, ob Du Deine Seite noch schneller machen kannst. Es wird sich schließlich niemand beschweren, dass Deine Seite zu schnell lädt, nicht wahr?

Das Hosting

Teilst Du Dir einen Server mit einigen hundert oder tausend anderen? Dann musst Du Dich nicht wundern, wenn die Ladegeschwindigkeit Deines Blogs zu wünschen übrig lässt. Selbst, wenn Deine Seite kaum noch optimiert werden kann, wird die Ladegeschwindigkeit einbrechen, wenn der Server überlastet ist.
Wirklich empfehlenswert ist der Anbieter All-Inkl*, den wir auch mit B2N nutzen. Je nach Angebot teilst Du Dir einen Server mit 30 oder 100 anderen Nutzern – oder mietest ihn gleich ganz für Dich alleine.

Browser-Caching

Der Browser-Cache ist eine Art Zwischenspeicher im Browser, in dem Teile einer Webseite auf der Festplatte des Nutzers gespeichert werden. Besucht dieser eine Seite erneut, lädt diese dadurch deutlich schneller.

Du kannst das Browser-Caching für Deinen Blog einrichten, indem Du manuell in die .htaccess Datei ein paar Zeilen einfügst. Falls Dir das zu unsicher ist, kannst Du stattdessen auch das Plugin Cachify verwenden, das genau denselben Effekt hat.

Plugins: Weniger ist mehr

Damit kommen wir zum Thema Plugins. Plugins sind großartig, denn sie ermöglichen Dir Deinen Blog individuell ganz an Deine Vorstellungen anzupassen. Und sie nehmen Dir sehr viel Arbeit ab, in dem sie Spam in den Kommentaren aussortieren oder Dir helfen, Deine Artikel nach SEO-Gesichtspunkten zu optimieren.

Aber Plugins haben auch einen großen Haken: Sie fressen Ladegeschwindigkeit. Nutze deshalb nur die Plugins, die wirklich notwendig sind, und schmeiße rigoros alles raus, was Du eigentlich nicht benötigst. Dir nützt keine perfekt gestaltete Seite, die so langsam lädt, dass sie niemand anschauen will.

Ein nützliches Plugin, das die Ladegeschwindigkeit Deines Blogs ebenfalls verbessert, ist WP Super Cache. Probiere es ruhig einmal aus und vergleiche die Änderung in der Ladegeschwindigkeit mit den oben aufgeführten Tools.

Grafiken

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Aber zu viele und zu große Bilder verlangsamen die Ladegeschwindigkeit. Natürlich sollst Du nun nicht alle Grafiken von Deiner Seite verbannen. Prüfe sie aber noch einmal gründlich. Es gilt die Regel: So groß wie nötig, so klein wie möglich.

Verwende das Format .jpg statt .png, und lade die Grafiken in der Größe hoch, in der Du sie verwendest. Wenn Du ein Bild mit den Maßen 500 x 300 Pixel in einen Artikel einbaust, musst Du es nicht in der Auflösung 5.000 x 3.000 Pixel hochladen.

Weniger ist mehr

Sorge nicht nur aus Gründen der Übersichtlichkeit dafür, keine unnötigen Elemente auf Deiner Website zu haben. Alles, was eigentlich nicht nötig ist, verlangsamt die Ladegeschwindigkeit und macht es zugleich Deinen Lesern schwerer, sich zurecht zu finden. Niemand möchte lange nach etwas suchen oder darauf warten, dass endlich alle Elemente geladen sind.

Halte Deine Seite deshalb aufgeräumt und übersichtlich. Das hat auch einen weiteren Vorteil: Es fällt Dir so leichter, die Aufmerksamkeit Deiner Leser auf bestimmte Punkte zu lenken. Die Anmeldung für Deinen Newsletter werden nämlich mehr Leser sehen, wenn sich keine unnötige Ablenkung auf Deiner Seite befindet.

War das alles?

Nein, absolut nicht. Es gibt noch viele weitere Stellschrauben, um die Geschwindigkeit weiter zu verbessern. Wenn Du aber noch keine Erfahrung damit hast, ein Child-Theme für WordPress zu erstellen oder die CSS-Datei Deines Blogs zu komprimieren, machen diese Tipps schon viel aus. Sie sind einfach umzusetzen und haben eine große Wirkung.

Wie sorgst Du dafür, dass die Ladegeschwindigkeit Deines Blogs gering bleibt? Wir sind gespannt auf Deine Antworten!

(*=Affiliatelink)

avatar

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Texterin im Team von B2N Social Media Services. Unser Team unterstützt kleine Unternehmen, sich auch als Anfänger und mit wenig Zeit im Social Web bekannt zu machen. Hier erfährst Du, wie wir auch Dir helfen können, online neue Interessenten zu gewinnen.

Mehr lesen: